Faktensammlung Windkraft
Faktensammlung Windkraft

Zerstörender Eingriff in das Landschaftsbild

Nach § 35, Absatz 3, Ziffer 6 des BauGB stehen öffentliche Belange einem Vorhaben entgegen, wenn das Vorhaben die natürliche Eigenart der Landschaft und ihren Erholungswert beeinträchtigt oder das Orts- und Landschaftsbild verunstaltet.
Dies ist mit einer möglichen Errichtung von Windkraftanlagen auf dem XXX gegeben.


Urteile
Die Rechtssprechung erkennt den Punkt der Verunstaltung von Landschaft und Ortsbild an und es sind entsprechende Urteile ergangen, wie eine kleine Auswahl zeigt:

- Ein Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 13. 12. 2001 (Az.: 4 C 3.01) führt aus, dass öffentliche Belange dann beeinträchtigt sind, wenn ein Vorhaben zu einer grob unangemessenen Verunstaltung führt.

- Bei einer Verunstaltung des Orts- oder Landschaftsbildes, d. h. einer qualifizierten Beeinträchtigung, kann ein Vorhaben für unzulässig erklärt werden. Nach Urteilen des OVG NRW und des BVerwG ist solch eine Verunstaltung dann gegeben, wenn das Vorhaben seiner Umgebung grob unangemessen ist und auch von einem für ästhetische Eindrücke offenen Betrachter als belastend empfunden wird. (OVG NRW, Urt. v. 12.06.2001 - 10 A 97/99 -; best. durch BVerwG, Beschl. v. 15.10.2001 - 4 B 69/01 -).

- Nach Ansicht des OVG Münster (Urteil vom 18.11.2004, Az. 7 A 3329/01) ist in der Rechtsprechung grundsätzlich geklärt, dass eine Verunstaltung im Sinne des § 35 Abs. 3 Satz 1 Nr. 5 BauGB voraussetzt, dass das Bauvorhaben dem Orts- oder Landschaftsbild in ästhetischer Hinsicht grob unangemessen ist und auch von einem für ästhetische Eindrücke offenen Betrachter als belastend empfunden wird.



Durch den Bau von Windkraftanlagen im Gebiet XXX wird die natürliche Eigenart der Landschaft, die Ästhetik und ihr Erholungswert grob fahrlässig beeinträchtigt und das Landschaftsbild grob unangemessenen verunstaltet. Dies gilt besonders, da es momentan keine Vorbelastung dieser Art gibt.
Nach dem möglichen Bau von Windkraftanlagen ist das Gebiet XXX funktional entwertet und grob fahrlässig belastet.

 

Bundesnaturschutzgesetz
Das Bundesnaturschutzgesetz sieht im §1 vor, dass Natur und Landschaft im besiedelten wie im unbesiedelten Bereich so zu schützen, zu pflegen, zu entwickeln und soweit erforderlich wiederherzustellen sind, dass die Vielfalt, Eigenart und Schönheit sowie der Erholungswert auf Dauer gesichert sind. Genau dagegen wird mit dem Errichten und Betreiben von Windkraftanlagen verstoßen, da die Eigenart, Vielfalt, Schönheit und der Erholungswert zerstört werden. Das Bundesnaturschutzgesetz schreibt vor, dass die Landschaft in ihrer Vielfalt, Eigenart und Schönheit auch wegen ihrer Bedeutung als Erholungsraum des Menschen zu sichern ist. Schönheit der Landschaft gilt also nicht nur als Schutzziel in sich selbst, sondern auch als Schutzzweck für Erholung. Hier wird ihr also eine eigenständige beziehungsweise eine dienende Funktion zugeschrieben, dadurch wird der Ästhetik ein besonderes Gewicht verliehen.


Schädigung der Landschaft durch Windkraftanlagen
Behörden sprechen von einer Schädigung der Landschaft durch Windkraftanlagen. Im Genehmigungsverfahren wird von offizieller Seite selbst von einer “Vorbelastung” beziehungsweise “Vorschädigung” gesprochen, wenn bereits Windkraftanlagen vorhanden sind. Daraus folgt, dass Windkraftanlagen eine bewusste Schädigung der Landschaft sind.
Das Errichten von Windkraftanlagen ist dementsprechend besonders fahrlässig, wenn es noch keine Vorschädigung gibt.


Kunsthistoriker warnen vor Windkrafträdern!
Auf dem Kunsthistorikertag in Greifswald am 21.03.2013 warnen Denkmalpfleger und Kunsthistoriker vor der Zerstörung der jahrhundertealten Kulturlandschaften durch Windkraftanlagen. Professor Kilian Heck von der Uni Greifswald führt aus, dass die Windkraft-Technologie bereits weite Landstriche verschandelt habe.
500 Denkmalpfleger und Kunsthistoriker haben sich auf eine entsprechende Resolution zur Verschärfung bei Genehmigungen von Windkraftanlagen geeinigt.


Windkraftanlagen passen nicht in die Landschaft
In vielen Studien konnte aufgezeigt werden, dass Menschen eine Landschaft als unattraktiv im Sinne von Ästhetik und Schönheit empfinden, sobald dort Windkraftanlagen vorhanden sind. Das bedeutet, das Landschaftsbild erfährt eine Entwertung durch Windkraftanlagen.
Dies spiegelt sich auch in den Anmerkungen der Flächensteckbriefe wider. Windkraftanlagen sind großtechnische Strukturen, die sich ästhetisch nicht in naturgeprägte Umwelten, wie sie Landschaften darstellen, einfügen. Windkraftanlagen werden als zerstörerische Eingriffe in Natur und Landschaft empfunden.

Naturschutz

Gesellschaft zur Erhaltung der Eulen e.V.

Die Gesellschaft zur Erhaltung der Eulen e. V. (EGE) ist eine Organisation, die sich dem Naturschutz verschrieben hat und sich speziell für den Erhalt der Eulen und deren Lebensraum einsetzt.

Wattenrat

Der Wattenrat versteht sich als unabhängiger Naturschutz für die Küste und das Land. Dies ist eine sehr informative HP mit zahlreichen konkreten Themen bezüglich Naturschutz.
www.wattenrat.de

Rechtsanwalt
Prof. Dr. Elicker

Hr.Prof. Dr. Elicker verfügt über sehr viel Erfahrung und ein starkes Expertenteam 

http://www.windkraft-anwalt.de/

 

 

 

Rechtsanwältin
Renate Lorenz

Für alle Fragen rund um Windkraftanlagen
Hanau, Körnerstr.
Tel.: 06181/75198
Mobil: 0179-2059010

 

Komitee gegen Vogelmord e.V.

Windkraft und Vogelschutz

Arbeitskreis Göttinger Ornithologen

 

Der Arbeitskreis betreibt mit zeitgemäßen Methoden moderne, sachkundige und praxisbezogene Avifaunistik.

AGO 

ROTE KARTE FÜR Tarek AL-WAZIR

Demo am 21.09 in Freiensteinau gegen die Naturzerstöung durch Grüne Politiker!

Demo gegen Umweltzerstörung durch Tarek Al-Wazir
Am 21.09 wird gegen die unvorstellbare Umweltzerstörung der Grünen Politiker demonstriert!
Einladung Demo Freiensteinau 21 09 2014.[...]
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