Faktensammlung Windkraft
Faktensammlung Windkraft

Ölreserven sind knapp und werden immer teurer

Behauptung:
Erdöl wird in naher Zukunft sehr teuer, weil unsere Erdölvorräte zu Ende gehen. Momentan werden die letzten Ölreserven der Welt gefördert.

Der Heizölpreis und der Benzinpreis sind in den letzten Jahren um ein Vielfaches gestiegen.

Antwort:
Die Prognosen, dass das Ende der Erdölvorkommen in wenigen Jahren erreicht sei, erweisen sich seit 1980 als unrealistisch. Es werden ständig neue Erdölvorkommen gefunden, dies liegt auch an den verbesserten technischen Möglichkeiten.
Der Erdölpreis wird durch Spekulationen auf eventuelle geopolitische und geostrategische Veränderungen in die Höhe getrieben. Das Angebotsmonopol der OPEC setzt die normalen Marktmechanismen außer Kraft und sorgt für einen Ölpreis, der von Ökonomen als zu hoch bezeichnet wird.
Steuer, staatliche Belastungen und das Ölkartell sorgen für zu hohe Benzin- und Heizölpreise. Die Öl-Lobby, die Öko-Lobby, die OPEC und ebenso der Staat (wegen Steuereinnahmen und Lenkungsfunktionen) haben kein Interesse an einem realen und somit günstigen Ölpreis.

Kurzform:
1) Angaben über Erdölreserven beziehen sich immer nur auf die momentanen technische Fördermöglichkeiten.
2) Es lassen sich keine seriösen Angaben über ein Ende des Erdölvorkommens machen.
3) Die Preise werden durch Spekulationen und staatliche Einflüsse (Steuer, Abgaben) künstlich nach oben getrieben.

 

 

Anmerkung:
Auch wenn es richtig ist, sich um Alternativen für Erdöl zu bemühen, muss festgehalten werden, dass es bedeutend mehr Erdöl gibt als von politischer Seite behauptet wird. Es besteht zwar Handlungsbedarf aber keine Handlungspanik wie von der Öko-Lobby vorgetäuscht wird. Windkraft ist aus ökonomischer und ökologischer Sicht nicht in der Lage Erdöl zu ersetzen.

Die tatsächliche Faktenlage

Die Erdöl-Reserven steigen jährlich

Die weltweit nachgewiesenen Erdöl-Reserven haben sich von 910 Milliarden Barrel im Jahr 1987 über 1.069 Milliarden Barrel 1997 auf 1.238 Milliarden Barrel im Jahr 2007 erhöht. Der Nahe Osten lag mit einem Anteil an den weltweiten Reserven bei mehr als 60 Prozent. Europa und Eurasien hatten 2007 einen Anteil von 11,6 Prozent.
Bezogen auf die einzelnen Staaten hatten Saudi-Arabien (21,3 Prozent), Iran (11,2 Prozent) und Irak (9,3 Prozent) die höchsten Anteile an den weltweiten Erdöl-Reserven.
Durch Neubewertungen mussten die Zahlen der Ölreserven ständig nach oben korrigiert werden.
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Technisch abbaubare Ressourcen
Von den konventionellen Erdölreserven gelten gut drei bis vier Billionen Fass als sicher bzw. wahrscheinlich abbaubar. Etwa eine Billion Fass ist bereits gefördert worden. Wie gut die nichtkonventionellen Ressourcen genutzt werden können, lässt sich beim heutigen Wissensstand weniger genau abschätzen. Experten gehen davon aus, dass letztlich zwischen ein und drei Billionen Fass abgebaut werden können. Bisher ist lediglich ein Bruchteil dieser Menge produziert worden.

 

Von Ressourcen zu Reserven
Als Erdölreserven bezeichnet man bereits gefundenes Erdöl, das mit der heute bekannten Technik und beim heutigen Preisniveau wirtschaftlich gefördert werden kann. Die Erdölreserven sind daher geringer als die welt-weiten Ölressourcen und auch geringer als die technisch abbaubaren Ressourcen.

 

Heutiger Stand der Erdölreserven
So kommt es, dass die Menge an gesicherten Reserven in den letzten 20 Jahren trotz markant gestiegener Nachfrage zugenommen hat. 1985 galten weltweit 770 Milliarden Fass Erdöl als gesichert, im Jahr 2005 waren es 1200 Milliarden Fass oder rund 160 Milliarden Tonnen. Dazu kommen wahrscheinliche Reserven in mindestens derselben Größenordnung.

 

Reichweite der konventionellen Reserven
Um die Reichweite der Erdölreserven abzuschätzen, bedient man sich heute eines stark vereinfachten Modells. Die Reichweite wird dabei definiert als das Verhältnis der gegenwärtigen Ölproduktion zur Menge der Reserven.
Gemäß dieser Berechnungsweise reichen allein die gesicherten konventionellen Reserven für rund 40 Jahre. Dieser Wert ist in den letzten 20 Jahren weitgehend unverändert geblieben. Seit 20 Jahren reichen die Reserven jeweils für 40 Jahre.

 

Peak Oil
Mit Peak Oil bezeichnet man das Produktionsmaximum einer Bohrung, eines Ölfelds oder einer ganzen Region. Wird dieser Punkt erreicht, nimmt die Fördermenge fortlaufend ab. Die Peak-Oil-Theorie beruht auf den Arbeiten des Geologen M. K. Hubbert. Um 1950 stellte er fest, dass sich die Entdeckung neuer Ölfelder in den USA auf einer Zeitachse als glockenförmige Kurve darstellen lässt. Aufgrund dieser Beobachtung sagte er voraus, dass die amerikanische Erdölproduktion zwischen 1965 und 1970 ihren Höhepunkt erreichen werde. Tatsächlich war dies 1971 der Fall. Auf die weltweite Ölproduktion konnte Hubbert seine Voraussagen allerdings nicht mit demselben Erfolg übertragen. Aufgrund seines Modells sagte er das Maximum der Welt-Erdölproduktion zwischen 1995 und 2000 voraus.
Der Geologe Collin Campbell kündigte Peak Oil für die Jahre 1989, 1997, 2004 und 2010 stets aufs Neue an. Die Unzuverlässigkeit dieser Prognosen führt vor Augen, dass die Peak-Oil-Theorie ein vereinfachtes Modell ist, das den komplexen geologischen, wirtschaftlichen, technischen und politischen Rahmenbedingungen der realen Welt nur ungenügend gerecht wird.

 

Nichtkonventionelles Erdöl
Eine immer wichtigere Rolle werden schließlich auch die nichtkonventionellen Erdölreserven spielen. Hier besteht die größte Herausforderung darin, Methoden zu finden, die den Abbau dieser Ressourcen weniger energieintensiv gestalten. Erdöl wird zweifellos auch in den kommenden Jahrzehnten einen bedeutenden Beitrag an die globale Energieversorgung leisten.

 

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Wann gehen die Öl-Vorräte zu Ende?
Die Studie kommt zu dem Schluss, dass die Reichweite nach heutigem Stand der Technik auf 140 Jahre gesteigert werden kann. Ein Ende des Öls ist also noch nicht zwingend in Sicht.
2011-02-peak-oil-popp.pdf
PDF-Dokument [463.8 KB]

Beeinflussung des Ölpreises

In diesem Artikel wird aufgezeigt, dass erheblich mehr Erdölreserven vorhanden sind, als allgemein bekannt gegeben wird.
In vielen wirtschaftlichen Bereichen, so ist in diesem Artikel nachzulesen, werden regelmäßig künstliche Verknappungen provoziert, um die Preise "stabil" zu halten oder auch um in die Höhe zu treiben.
So wird auf das Beispiel Nahrungsmittel verwiesen, das jedem bekannt ist.
Spezielle Finanzinstrumente, die einen erhöhten Bedarf vortäuschen und Börsenspekulationen, tun hierzu ihr übriges.
Im Artikel wird bezüglich Erdöl konsterniert, dass es sich regelmäßig um Aussagen einzelner "Experten" handelt, dass die weltweit verfügbaren Erdölreserven zu Ende gingen, was offensichtlich gezielt den Rohölpreis nach oben treiben soll.

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Steueranteil am Benzinpreis

Der Benzinpreis wird ganz erheblich von der Steuer beeinflusst. Der Steueranteil beträgt teilweise mehr als 87 Cent. Das bedeutet, dass der Benzinpreis sehr viel niedriger wäre, wenn Benzin nicht übermäßig belastet werden würde. 

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Die Steuerpolitik des Bundes zwischen 1999 und 2003 führte mit fünf Mineralölsteuererhöhungen inkl. Ökosteuer und gleichzeitiger Zwangsbeimischung steuerpglichtiger Biokraftstoffe in 2007 zu einem Preisprung beim Benzinpreis.

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Ölreserven steigen weiter

 

Nigeria
37,2 Milliarden Barrel an Erdöl-Reserven gibt es in Nigeria. Damit wuchs der Vorrat laut OPEC von 2009 bis 2010 um 3,1 Prozent.


Saudi-Arabien
Saudis Ölvorkommen wuchs von 2009 bis 2010 um 22,2 Prozent. Damit können sie eine beachtliche Menge von 264,52 Milliarden Barrel Öl vorweisen.


Venezuela
Das ölreichste Land der Welt, ist für die nächsten Jahrzehnte gerüstet.

2010 verfügte das Land über 296,5 Milliarden Barell Öl. Dies ist ein Plus von 25% gegenüber 2009.


Kuwait

In Kuwait sind die Erdöl-Reserven im Jahr 2010 um 8,5 Prozent gestiegen.

Damit verfügt es über einen Bestand von 101,5 Milliarden Barrel.


Vereinigte Arabische Emirate
Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) sind nach Saudi-Aradien die zweitgrößte Wirtschafstmacht der arabischen Welt. Dort ruhten nach OPEC-Angaben gegen Ende 2010 rund 97,8 Milliarden Barrell Erdöl. Das waren 8,2 Prozent mehr als 2009.

 

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Interview mit einem Öl-Experten

In einem Interview in Wallstreet-online gibt ein Öl-Experte seine Einschätzung zu Ölreserven ab. Der Experte ist der Auffassung, dass die Ölreserven noch mindestens 150 Jahre reichen werden.
Schaut man sich die globalen Reserven an, so wird im Interview argumentiert, dann haben wir schätzungsweise noch zwischen 14 und 16 Billionen Barrel Öl zur Verfügung. Es könnte auch noch mehr sein. Seit vor 150 Jahren in Pennsylvania Öl entdeckt wurde, hat die gesamte Welt gerade einmal eine Billion Barrel verbraucht. Es ist also etwas zu früh, um vom Ende des Öls zu sprechen.
Interview>>

Unzuverlässige Prognosen über Öl-Reserven

Die jährlichen Prognosen, so folgert dieser Artikel, von Exxon Mobil, BP und Co zur Reichweite des Erdöls, lassen keine Rückschlüsse auf die künftige Verfügbarkeit zu.

Die Studie "Energierohstoffe 2009" der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe in Hannover (BGR) legt genau diese Schlußfolgerung nahe.

Zum einen können sich die Reserven erhöhen, ohne dass ein einziger Tropfen Öl gefunden worden ist. Zum anderen enthalten die Studien (z.B. ExxonMobils "Oel dorado") fragwürdige Angaben vieler OPEC-Staaten am Persischen Golf. Die Entdeckung eines bedeutenden neuen Ölfelds in dieser Region liegt Jahrzehnte zurück.
Angaben bezüglich Ölförderung und Ölvorkommen werden von vielen OPEC-Staaten seit jahren nicht mehr geändert.

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Was gerne übersehen wird

Benzin ist erschwinglich wie vor 30 Jahren

Diese Statistik zeigt, wie viele Minuten für einen Liter Benzin gearbeitet werden muss. 1980 waren das 3 Minuten und 26 Sekunden. Damals zeigte die Zapfsäule einen Literpreis von 1,18 D-Mark an, also 60,2 Eurocent. Der Bruttoarbeitslohn betrug 20,54 D-Mark (10,50 Euro) pro Stunde. Im vorigen Jahr musste nur noch 3 Minuten und 16 Sekunden für einen Liter Benzin zu 1,41 Euro gearbeitet werden.

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Inflationsbereinigt wurde Öl nicht teurer

Die eigentliche Bedrohung, nämlich ein explodierender Rohstoffpreis, ist bisher nicht eingetreten. Inflationsbereinigt liegt der Kurs für Rohöl etwa auf dem Niveau der ersten Hälfte der 1980er Jahre. Zum Vergleich: Das Nordsee-Öl Brent kostete im Juli 1981 je Barrel (159 Liter) rund 97 Euro – heute sind es etwas über 76 Euro.

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Naturschutz

Gesellschaft zur Erhaltung der Eulen e.V.

Die Gesellschaft zur Erhaltung der Eulen e. V. (EGE) ist eine Organisation, die sich dem Naturschutz verschrieben hat und sich speziell für den Erhalt der Eulen und deren Lebensraum einsetzt.

Wattenrat

Der Wattenrat versteht sich als unabhängiger Naturschutz für die Küste und das Land. Dies ist eine sehr informative HP mit zahlreichen konkreten Themen bezüglich Naturschutz.
www.wattenrat.de

Rechtsanwalt
Prof. Dr. Elicker

Hr.Prof. Dr. Elicker verfügt über sehr viel Erfahrung und ein starkes Expertenteam 

http://www.windkraft-anwalt.de/

 

 

Rechtsanwältin

Renate Lorenz
Für alle Fragen rund um Windkraftanlagen
Hanau, Körnerstr.
Tel.: 06181/75198
Mobil: 0179-2059010


 

Rechtsanwalt
Moeller-Meinecke

Ein engagierter und kompetenter Anwalt für unsere Umwelt  

http://www.moeller-meinecke.de/

Komitee gegen Vogelmord e.V.

Windkraft und Vogelschutz

Arbeitskreis Göttinger Ornithologen

 

Der Arbeitskreis betreibt mit zeitgemäßen Methoden moderne, sachkundige und praxisbezogene Avifaunistik.

AGO