Faktensammlung Windkraft
Faktensammlung Windkraft

Die Angst vor Atomkraft als Argument für Windkraft

Behauptung:
Wer gegen Windkraft ist, ist für Atomkraft und unterstützt somit die Atom-Lobby.
Atomlager, Atommüll und radioaktiv verseuchte Gebiete will keiner haben.
Wer für Windkraft ist, denkt an zukünftige Generationen.

Antwort:
Angst vor Atomkraft!
Atomkraft hat ganz zweifelsfrei mehr  Nachteile als Vorteile.
In Deutschland wurde lange Zeit versucht, die Bedenken gegen Atomkraft mit dem Hinweis der Alternativlosigkeit zu entkräften.
Atomkraft schont die Umwelt und macht Deutschland von fossilen Energieträgern unabhängig. In den 70er Jahren waren dies die Argumente, die uns heute wieder begegnen, wenn es um das Durchsetzen der Windkraft geht.
Die Atomkraft birgt tatsächlich ein hohes Gefahrenpotenzial.

Da es genügend Alternativen gibt, sollte man nicht weiter auf diese Technik setzen.
Die Katastrophen in Tschernobyl und Fukushima zeigen, dass diese Gefahr auch real eintreten kann.
Diesen Umstand machen sich bestimmte politische Kräfte zu eigen und schüren bewusst Ängste gegen Atomkraft.
Die Grünen verdanken der Anit-Atomkraft Bewegung ihr politisches Überleben.
Ohne die Angst vor Atomkraft verliert diese Partei an Zustimmung in der Bevölkerung.
Unverantwortlich von politischer  Seite ist, dass versucht wird, die berechtigten Bedenken gegen Atomkraft mit dem Dogma der Windkraft zu verknüpfen.

In Europa wird weiterhin auf Atomkraft gesetzt. Deutschland ist gut beraten, nicht zu glauben, dass die gesamte Welt in ihrer Energiepolitik falsch liegt und nur Deutschland weiß, was am besten für die Welt ist.


Kurzfassung:
1) Es gibt genügend Alternativen zu Windkraft, ohne dabei auf Atomkraft setzen zu müssen.
2) Es gibt keinen rationalen oder kausalen Grund Windkraft mit dem Thema Atomkraft zu verknüpfen. Das ist ein Versuch die Ängste der Menschen zu schüren und Windkraft als alternativlos darstellen zu wollen.
3) Wer in Diskussionen um ökologische und ökonomische Entscheidungen dem jeweils anderen das Verantwortungsgefühl seinen Mitmenschen und zukünftigen Generationen gegenüber abspricht, sollte sein demokratisches Grundverständnis überdenken.

Was gerne übersehen wird!

Übersicht zur Nutzung der Kernenergie in Europa


Europa hat bisher auf Atomstrom gesetzt. Ein Drittel des Stroms in der EU und etwa 15 Prozent der EU-weit verbrauchten Energie wurden von Atomkraftwerken produziert. Nach der Nuklearkatastrophe in Japan wird sich das ändern. EurActiv.de bietet eine Übersicht des Status quo der Kernenergienutzung in Europa.

 

In Europa wird die Atomkraft insgesamt sehr stark ausgebaut.

Lediglich in Deutschland ist ein spürbarer Rückbau zu sehen.

 

Übersicht>>

Frauen in Europa machen sich für Atomkraft stark!

WiN ist eine weltweite Organisation von Frauen, die, nach eigenen Angaben, in den unterschiedlichsten Berufsfeldern mit dem Thema Kernenergie, Strahlenschutz und Nuklearmedizin arbeiten. WiN Global hat bisher über 3000 Mitglieder in 80 Ländern. In Deutschland gehören rund 180 und in Schweden etwa 350 Frauen den Vereinen an. Obwohl in Deutschland der Ausstieg aus der Kernenergie beschlossen sei, wolle WiN-Deutschland zu einem weiteren transparenten Dialog über diese Energieform beitragen.

Frauen-power>>

Angst vor Atomkraft!

Die Angst (auch wenn sie berechtigt ist) vor Atomenergie, AKW und Atomkrieg ist eine Triebfeder, die zu vielen Handlungen führt, die nicht rational erklärbar sind.
Einen Versuch der Erklärung dafür hat Holger Flöttmann (Wilhelm-Griesinger-Institut) in seinem Buch "Angst: Ursprung und Überwindung" versucht.

Details>>

Angst und Alter

Es ist vermutlich ein Zeichen alternder Gesellschaften, dass Ängste problemlos geschürt werden können. Während in Amerika und in Frankreich (relativ hohe Geburtenrate) das nukleare Desaster in Japan auf ziemlich geringes Interesse stieß, wurden in Deutschland binnen weniger Tage Atommeiler abgeschaltet, stellt dieser Artikel fest. Zur alternden Gesellschaft gehört die Angst vor riskanten Techniken.

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Trotz Fukushima: Japan steigt nicht aus der Atomkraft aus!

Japan hat den Ausstieg aus der Atomkraft abgeblasen.

Kaum ein anderes Land hat die Folgen von atomarer Verstrahlung so deutlich und hautnah erfahren wie Japan. Experten und entsprechende Komitees sind sich einig, dass ein Ausstieg aus der Atomkraft für Japan unbezahlbar wäre. Die Erfahrungen in Deutschland zeigen, dass die Kosten zu hoch sind. Man müsse mit einem unvergleichbaren Einbruch der Wirtschaft rechnen.

Japan will nicht nur alle Atomkraftwerke wieder hochfahren, sondern neue Atomkraftwerke bauen und die Atomtechnik ins Ausland exportieren.

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Naturschutz

Gesellschaft zur Erhaltung der Eulen e.V.

Die Gesellschaft zur Erhaltung der Eulen e. V. (EGE) ist eine Organisation, die sich dem Naturschutz verschrieben hat und sich speziell für den Erhalt der Eulen und deren Lebensraum einsetzt.

Wattenrat

Der Wattenrat versteht sich als unabhängiger Naturschutz für die Küste und das Land. Dies ist eine sehr informative HP mit zahlreichen konkreten Themen bezüglich Naturschutz.
www.wattenrat.de

Rechtsanwalt
Prof. Dr. Elicker

Hr.Prof. Dr. Elicker verfügt über sehr viel Erfahrung und ein starkes Expertenteam 

http://www.windkraft-anwalt.de/

 

 

Rechtsanwältin

Renate Lorenz
Für alle Fragen rund um Windkraftanlagen
Hanau, Körnerstr.
Tel.: 06181/75198
Mobil: 0179-2059010


 

Rechtsanwalt
Moeller-Meinecke

Ein engagierter und kompetenter Anwalt für unsere Umwelt  

http://www.moeller-meinecke.de/

Komitee gegen Vogelmord e.V.

Windkraft und Vogelschutz

Arbeitskreis Göttinger Ornithologen

 

Der Arbeitskreis betreibt mit zeitgemäßen Methoden moderne, sachkundige und praxisbezogene Avifaunistik.

AGO