Faktensammlung Windkraft
Faktensammlung Windkraft

Rettet Windkraft wirklich das Klima?

Behauptung:
Bei der Erzeugung von Strom durch Windkraftanlagen entsteht kein CO2.
Dadurch wird das Klima gerettet, zumindest aber ein Beitrag zur Rettung des Klimas geleistet.

Antwort:
Es werden sehr oft Wälder gerodet und intakte Naturlandschaften zerstört, um Windkraftanlagen zu bauen. Dadurch gehen die größten CO2 Senken verloren, was den CO2 Ausstoß erhöht.
Der Beitrag zur CO2 Reduktion, den Windkraftanlagen leisten können, ist im Maßstab der Atomsphäre unerheblich. Eine Berechung zeigt, dass alle Windkraftanlagen zusammen erst in ca. 2.000-10.000 Jahren die Temperatur um max. 0,1 Grad senken könnten.

 

Kurzform:

1) Es wird Wald und Natur zerstört, was denkbar schlecht für das Klima ist. 

2) Der absolute Betrag an CO2 Reduktion durch Windkraft ist zu gering, um die Temperatur zu senken oder eine weitere Erhöhung zu verhindern.

 

Wissenschaftlicher Hintergrund

CO2 Vorkommen
Unsere Atmosphäre besteht im wesentlichen aus Stickstoff (78%) und Sauerstoff (21%). Kohlenstoffdioxid (CO2) hat einen Anteil von ca. 0,04%.

Jährlich gelangen etwa 600 - 1.000 Giga-Tonnen CO2 in die Atmosphäre. Davon sind 96% natürlichen Ursprungs und lediglich etwa 4% (ca. 32 Giga t/Jahr) sind auf menschliche Aktivitäten zurückzuführen.
Den größten Beitrag zum natürlichen Treibhauseffekt mit fast 21°C hat Wasserdampf (H2O). Mit ca. 7°C wird der Beitrag von Kohlendioxid (CO2) geschätzt.

In der Atmosphäre befinden sich circa 3.000 Gigatonnen CO2.
Die Hydrosphäre enthält circa 38.000 Gigatonnen CO2 in Form von physikalisch gelöstem Kohlenstoffdioxid.
Die Lithosphäre enthält etwa 60.000.000 Gigatonnen Kohlenstoff.

Wiki>>

 


CO2 Einsparung durch Windkraft in Deutschland
Grundsätzlich beträgt die Höhe der CO2-Einsparung max. eine Tonne CO2 je Megawattstunde Strom.
2012 wurden 46 TWH Strom aus Windkraft in Deutschland erzeugt.
Dies bedeutet, dass mathematisch 46.000.000 Tonnen CO2 eingespart wurden.
46.000.000 Tonnen CO2 entsprechen 0,046 Giga-Tonnen CO2.
Windkraft kann vor dem Hintergrund, dass jährlich bis zu 1.000 Giga-Tonnen CO2 auf natürliche Weise freigesetzt werden, mit einem Beitrag von 0,046 Giga-Tonnen nichts zur Reduktion beitragen.

Mathematische Umwandlung
1MWH = 1 Tonne CO2
46 TWH = 46.000.000 MWH

46 TWH = 46.000.000 Tonnen CO2
46 MegaTonnen CO2 = 0,046 GigaTonnen CO2


Temperatursensitivität (Abhängigkeit der Temperatur vom CO2 Gehalt in der Luft)
Die Universität in Erlangen analysiert in einer Studie den Absorptionsverlauf von Infrarotstrahlung durch CO2.
Dabei wird ersichtlich, dass eine Absorption von 4,6% bei einer CO2-Konzentration von 400 ppm stattfindet. Wenn die CO2 Konzentration auf 800 ppm steigt, dann erhöht sich allerdings die Infrarot Strahlungs-Absorption nur um 1,4% auf dann insgesamt 5,8%.

Der IPCC geht allerdings in seinen Berechungen von 9,2% aus, daraus resultiert eine Temperaturerhöhung von 3,6 C bei einer Verdoppelung der CO2 Konzentration. Die Uni Erlangen kommt auf eine Temperaturerhöhung um 0,6 C bei einer CO2 Konzentrationsverdoppelung.
Studie>>

Temperatursensitivität in Abhängigkeit des CO2 Gehalts
In der Atmosphäre befinden sich 3.000 Gigatonnen CO2, was einer Konzentration von 400 ppm entspricht. Eine Verdoppelung der Konzentration auf 800 ppm hat eine Temperaturerhöhung um 3,6 Grad (laut IPCC) zur Folge.
Die Uni Erlangen kommt auf eine Temperaturerhöhung um 0,6 Grad.

Das bedeutet, dass bei dieser Temperatursensitivität 1.000 Gigatonne die Temperatur um 1,2 Grad (Uni Erlangen: 0,2 Grad)  beeinflusst.
1 Gigatonne beeinflusst die Temperatur um 0,0012 Grad. (Uni Erlangen 0,0002 Grad).
Alle Windkraftanlagen (0,046 GT) in Deutschland beeinflussen die Temperatur um 0,000055 Grad (Uni Erlangen 0,0000092 Grad) jährlich.

Das heißt, dass in 2.000 Jahren (Uni Erlangen 10.870 Jahren) das Weltklima um etwa 0,1 Grad durch alle Windkraftanlagen in Deutschland beeinflusst wird.

Was gerne übersehen wird!

Schatten-Kraftwerke müssen stets mitlaufen
Da Windkraftanlagen den produzierten Strom nicht speichern können, müssen konventionelle Kraftwerke stets bereit gehalten werden. Solche Anlagen werden auch als back-up Kraftwerke (Schatten-Kraftwerke) bezeichnet. Da diese ständig heruntergefahren und immer wieder hochgefahren werden müssen, je nachdem, wie viel Strom durch Windkraft erzeugt wird, ist hier eine Erhöhung des CO2 Ausstoßes zu verzeichnen, der bei einem kontinuierlichen Betrieb der Anlage so nicht anfallen würde. Dieser zusätzliche CO2 Gehalt wird von Windkraftanlagen verursacht.

Windkraftanlagen verhindern Innovationen
Durch den Einsatz von Windkraftanlagen ist es nicht mehr wirtschaftlich ältere Anlagen zu modernisieren, da diese nicht mehr kontinuierlich betrieben werden können. Moderne Techniken zur Reduzierung von CO2 kommen so nicht mehr zum Einsatz.

Windkraftanlagen verhindern Energieeinsparungen durch KWK
Windkraftanlagen verhindern Einsparmöglichkeiten in enormen Umfang.
So können beispielsweise Kraft-Wärme-Kopplung nicht genutzt werden.
Durch den Einsatz von Windkraftanlagen, kann die Abwärme der konventionellen Kraftwerke nicht genutzt werden, da diese nun nicht mehr kontinuierlich zur Verfügung steht.
Als Ersatz hierfür müssen zusätzliche konventionelle Kraftwerkkapazitäten aufgebracht werden, die ohne Windkraftanlagen gar nicht anfallen würden.

Studie: Windkraftanlagen führen zur Erwärmung
Eine groß angelegte US-Studie konnte erstmals das bestätigen, was schon viele Meteorologen erwartet haben. Windkraftanlagen erhöhen die klimatische Temperatur.

Ein Forschungsprojekt der State University of New York fand heraus, dass die Temperatur auf der Fläche der Windkraftparks in den letzten zehn Jahren im Mittel um 0,72 Grad stärker gestiegen ist als bei ungenutzten Flächen.
Dies wurde in der Fachzeitschrift Nature Climate Change (doi: 10.1038/nclimate1505) am 29. April 2012 veröffentlicht.
Artikel>>
US-Studie>>

Auch in den Medien wird erkannt, dass Windkraft aufgrund bestimmter Regelmechanismen nichts zur Reduzierung von CO2 beitragen kann.
Artikel>>

Fazit
Wenn man im Zusammenhang mit Windkraft über CO2 Reduktion diskutiert und dabei auf 46.000.000 Tonnen eingesparte CO2 Emissionen verweist, so hört sich das viel an, ist aber in Anbetracht der absoluten Zahlen ein Hauch von Nichts.
Hier wird die Tatsache der absoluten Zahlen außer Acht gelassen.

Naturschutz

Gesellschaft zur Erhaltung der Eulen e.V.

Die Gesellschaft zur Erhaltung der Eulen e. V. (EGE) ist eine Organisation, die sich dem Naturschutz verschrieben hat und sich speziell für den Erhalt der Eulen und deren Lebensraum einsetzt.

Wattenrat

Der Wattenrat versteht sich als unabhängiger Naturschutz für die Küste und das Land. Dies ist eine sehr informative HP mit zahlreichen konkreten Themen bezüglich Naturschutz.
www.wattenrat.de

Rechtsanwalt
Prof. Dr. Elicker

Hr.Prof. Dr. Elicker verfügt über sehr viel Erfahrung und ein starkes Expertenteam 

http://www.windkraft-anwalt.de/

 

 

Rechtsanwältin

Renate Lorenz
Für alle Fragen rund um Windkraftanlagen
Hanau, Körnerstr.
Tel.: 06181/75198
Mobil: 0179-2059010


 

Rechtsanwalt
Moeller-Meinecke

Ein engagierter und kompetenter Anwalt für unsere Umwelt  

http://www.moeller-meinecke.de/

Komitee gegen Vogelmord e.V.

Windkraft und Vogelschutz

Arbeitskreis Göttinger Ornithologen

 

Der Arbeitskreis betreibt mit zeitgemäßen Methoden moderne, sachkundige und praxisbezogene Avifaunistik.

AGO