Faktensammlung Windkraft
Faktensammlung Windkraft

Schont Windkraft wirklich unsere Ressourcen?

Behauptung:

Windenergie, so die Rhetorik der Befürworter, wird als nachhaltige Energieform bezeichnet, da hier kein Erdöl, Erdgas oder Kohle eingesetzt wird.

Wind ist erneuerbar, durch seine Nutzung werden keine fossilen Ressourcen verbraucht und keine Abfall- oder Reststoffe produziert.

Antwort:

Unter einer Ressource ist ein Mittel zu verstehen, welches dazu dient, eine Handlung vorzunehmen oder einen Vorgang ablaufen zu lassen.

Um Windkraft zu betreiben, werden Boden, Landschaft, Menschen und Natur verbraucht und gesundheitlich gefährdet. Zusätzlich müssen Windräder industriell produziert werden.

Windkraft ist demnach nicht nachhaltig, da sie die Landschaft verspargelt, seltene Vogelarten tötet, Wälder und Naturlandschaften zerstört und den Menschen gesundheitlich schädigt.

Ferner ist Windkraft nicht grundlastfähig, daher müssen immer konventionelle Kraftwerke (z.B. Kohle oder Erdgas) mitlaufen, um die Energieversorgung zu gewährleisten. Windkraft bewirkt indirekt einen unnötigen Verbrauch von fossilen Energieträgern.

 

Kurzfassung:

1) Windkraft verbraucht ebenfalls Ressourcen (Boden, Landschaft, Natur, Kulturerbe) und WKAs müssen industriell hergestellt werden.

2) Windkraft gefährdet unsere Gesundheit und tötet bzw. vertreibt seltene Tiere.

3) Kohle- Erdgaskraftwerke müssen stets mitlaufen, um in windschwachen Zeiten Strom zu produzieren.

 

Die tatsächliche Faktenlage

Aufwand für ein Windrad
Eingriffsfläche: 4.000 qm pro Anlage
Vollversiegelung:  510 qm
Eingriffe: Zufahrtswege , Kranstellflächen, Abstandsflächen zwischen den Windrädern
Zur Stabilisierung der Statik werden pro Windrad bis zu 10.000 Tonnen Beton als Fundament benötigt.

Sichtweite von Windkraftanlagen
Das ist die größte horizontale Entfernung, bei der eine Windkraftanlage visuell wahrgenommen werden kann. Unter der Voraussetzung einer klaren Sicht ergibt sich eine Sichtweite von 50 km für eine Anlagen mit einer Höhe von 200 m.
Abhängigkeiten ergeben sich aus meteorologischen (z.B. Nebel) und geographischen (Berge) Abhängigkeiten.

Die Geometrische Beschränkung (Erdkrümmung) ergibt sich aus dem Satz des Pythagoras.
Näherungsweise kommt folgende Formel zur Anwendung.

Sichtweite  = 3,57 x Wurzel[höhe] x 1.000
Sichtweite  = 3,57 x Wurzel [200m] x 1.000
Sichtweite  = 3,57 x 14,14m x 1.000
Sichtweite  = 50 km

Die wetterabhängige Sichtweite beschränkt dies bei klarer Sicht auf 20 km.
Nur bei sehr klarer Sichtweite sieht man die Windkraftanlagen in 50 km Entfernung.
Nachts sieht man diese Anlagen aufgrund ihrer Beleuchtung ebenfalls entsprechend weit.
Bauphysikalisch ist eine Windkraftanlage mit einer Höhe von 200m auch in einer Entfernung von 20 km optisch wahrnehmbar.

Vogelschlag
100 Fledermäuse jährlich pro Windrad => 450.000 Fledermäuse pro Jahr
5 -10 Vögel jährlich pro Windrad => 22.500 - 45.000 Vögel pro Jahr

Rotorendurchmesser
Bei einem Durchmesser eines Windrades von 72 m (110 m) werden 4.000 (10.000) Quadratmeter überstrichen und zur tödlichen, senkrecht stehenden Sperrzone im Luftraum.

Anmerkung
Scheuchwirkung und Entwertung des Lebensraum für Tiere lässt sich so nicht in Zahlen fassen.

Zugebaute Flächen in Deutschland
Die Siedlungs- und Verkehrsfläche in Deutschland hat in den vergangenen Jahren weiter zugenommen, heißt es in der offiziellen Statistik. Damit waren zum Stichtag am 31. Dezember 2009 rund 47.400 Quadratkilometer der Landesfläche verbaut.
Das sind 13,3 Prozent. Täglich kamen zwischen 2006 und 2009 94 Hektar Siedlungs- und Verkehrsfläche hinzu.
Grünanlagen und Sportflächen gehören statistisch zu den Siedlungs- und Verkehrsflächen und haben mit 39 Hektar (von den 94 Hektar) täglich erheblich zur Steigerung beigetragen.
Die Statistikbehörde Eurostat hat für das Jahr 2009 ermittelt, dass 7% der Gesamtfläche Deutschlands bebaut sind. 34 Prozent sind mit Wald bedeckt, 33 Prozent mit Acker- und 23 Prozent mit Grünflächen. Gewässer und Feuchtgebiete machten 2,0 Prozent aus.

Wenn 2% der Fläche mit Windkraftanlagen zugebaut werden sollen, erhöht sich der Anteil der bebauten Fläche auf 9%, was einer Zuwachsrate von ca. 30% entspricht.
Artikel>>

 


Quellen
http://de.wikipedia.org/wiki/Windenergie

Beton_für_Windräder

http://de.wikipedia.org/wiki/Sichtweite

Fledermäuse und Windräder

100000-vögel-sterben-im-jahr

 

 

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Was gerne übersehen wird

Infraschall gefährdet unsere Gesundheit

In der Neurologie versteht man unter WTS  nachweisbare neurologisch-physiologische Symptome, die von Infraschall und niederfrequentem Schall der Windkraft-Anlagen verursacht werden.

Die kalifornische Medizinerin Nina Pierpont konnte in einer wissenschaftlichen Studie nachweisen, dass Symptome wie Schlaflosigkeit, Konzentrationsschwäche, innere Unruhe, Nervosität etc. als Hinweis auf ernste Störungen des vestibulären Organs im Innenohr und dem Gleichgewichtssinn durch den von WKA erzeugten Infraschall ursächlich verursacht werden.

Die Medizinerin (Nina Pierpont) weist ausdrücklich daraufhin, dass diese Symptome nicht psychologischer, sondern neurologischer Natur sind. Für die Betroffenen bedeutet dies, dass sie keine Kontrolle oder gar Einfluss darauf haben, wie ihr Körper auf niederfrequenten Schall und Infraschall der Windkraftanlagen reagiert. Es handelt sich hier um neurologisch-physiologische Reflexe, die nicht auf Einbildung beruhen.


Studie und Hintergründe>>

Quelle: NINA PIERPONT, Wind Turbine Syndrome: A Report on a Natural Experiment, Santa Fe / New Mexico, K-Selected Books, 2009

 

 

Infraschall und Mensch:

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Lärm der Windkraftanlagen gefährdet wildlebende Tiere

Fledermäuse orientieren sich mit Hilfe von Ultraschall. Anhand des Echos ihrer Rufe verschaffen sie sich ein Bild ihrer Umwelt. Bei starken Störgeräuschen stellen Fledermäuse die Jagd nach Insekten ein.

Wildkatze, Marder oder Hermelin sind nachtaktive Jäger, die fast ausschließlich nach Gehör jagen. Bei störendem Lärm wird es für sie hoch problematisch Beute zu fangen.
Störungsfreies und uneingeschränktes Hören ist aber auch für Beutetiere überlebenswichtig. Akustische Signale beeinträchtigen das Fluchtverhalten. Durch störende Geräusche können Räuber nicht wahrgenommen werden. Auf diese Weise beeinflusst Lärm die Räuber-Beute-Verhältnisse. Ungewohnte Geräusche lösen Fluchtverhalten aus.

 

Lärm und Tiere:

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Windkraftanlagen zerstören unser Landschaftsbild und somit unser Kulturerbe

 

Bedrohte Kulturlandschaft
Der Verband Deutscher Kunsthistoriker warnt vor den Folgen von Windkraftanlagen auf unser Kulturgut.


 

Landschaftsbild:

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Naturschutz

Gesellschaft zur Erhaltung der Eulen e.V.

Die Gesellschaft zur Erhaltung der Eulen e. V. (EGE) ist eine Organisation, die sich dem Naturschutz verschrieben hat und sich speziell für den Erhalt der Eulen und deren Lebensraum einsetzt.

Wattenrat

Der Wattenrat versteht sich als unabhängiger Naturschutz für die Küste und das Land. Dies ist eine sehr informative HP mit zahlreichen konkreten Themen bezüglich Naturschutz.
www.wattenrat.de

Rechtsanwalt
Prof. Dr. Elicker

Hr.Prof. Dr. Elicker verfügt über sehr viel Erfahrung und ein starkes Expertenteam 

http://www.windkraft-anwalt.de/

 

 

Rechtsanwältin

Renate Lorenz
Für alle Fragen rund um Windkraftanlagen
Hanau, Körnerstr.
Tel.: 06181/75198
Mobil: 0179-2059010


 

Rechtsanwalt
Moeller-Meinecke

Ein engagierter und kompetenter Anwalt für unsere Umwelt  

http://www.moeller-meinecke.de/

Komitee gegen Vogelmord e.V.

Windkraft und Vogelschutz

Arbeitskreis Göttinger Ornithologen

 

Der Arbeitskreis betreibt mit zeitgemäßen Methoden moderne, sachkundige und praxisbezogene Avifaunistik.

AGO