Faktensammlung Windkraft
Faktensammlung Windkraft

Windkraf ist unökologisch

 

Windkraftanlagen vertragen sich nicht mit den Anforderungen einer modernen Ökologie. Zahlreiche Naturschutzverbände weisen auf die negativen Folgen von Windkraftanlagen hin. In einem Positionspapier spricht der NABU zahlreiche Aspekte an. Der Verlust von Brut-, Balz- und Nahrungsarealen (Fledermausquartiere in Altholzbeständen, Jagdhabitate, Balzareale von Greifvögeln u.a.) sowie die Beeinträchtigung von Korridoren und Zugrouten sind erhebliche, nachteilige Auswirkungen von Windkraftanlagen.

Windkraftanlagen in Wäldern und in waldnahen Gebieten führen zu weiteren Problemen. Die Waldstruktur wird zerstört und das Waldinnenklima verändert sich negativ. Durch den Wegebau und zubetonierte Flächen im Wald und in Waldnähe werden weitere Funktionen des Waldes (z.B. Grundwasserneubildung) nachhaltig zerstört. Dadurch büßt der Wald seine ökologische Stabilität ein. Viele Tiere und Vogelarten verlieren so ihre Existenz.
Für seine Publikation: "Von der Energiewende zum Biodiversitäts-Desaster - zur  Lage des Vogelschutzes in Deutschland" erhielt Dr. Martin Flade den Hans-Löhrl-Preis 2013. Durch jahrelange Beobachtungen und Analysen konnte Dr. Martin Flade feststellen, dass infolge des unüberlegten Ausbaus der Erneuerbaren Energien die Bestände von fast 50% aller Vogelarten deutlich abgenommen haben. 

Biologen sprechen von einer Scheuchwirkung und Lebensraumentwertung durch Windkraftanlagen.

Fledermäuse und Vogelarten werden gestört, vertrieben, verunglücken und sind in ihrer Existenz bedroht. Untersuchungen zeigen, dass alleine im Vogelsberg (hier befinden sich viele Windkraftanlagen) der Bestand des Rotmilans um 30% zurückgegangen ist.

Windkraft verursacht ökologische Schäden!

Höheres Tötungsrisiko durch RePowering

Dr. Hermann Hötker: RePowering erhöht insgesamt das Tötungsrisiko.

Untersuchung von Michael-Otto Institut (NABU) für Natur und Umwelt Land Schleswig Holstein.

 

Lebensraumentwertung durch Windkraft

Neben dem Tötungsrisiko findet auch eine Lebensraumentwertung statt.

So konnte beobachtet werden, dass nach dem Bau von Windparks sich wesentlich weniger Brutpaare in deren Nähe aufhielten.

Landesamt für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz, Staatliche Vogelschutzwarte, Brandenburg.

 

Scheuchwirkung durch Windkraftanlagen

Martin Hormann (Staatlichen Vogelschutzwarte Hessen, Rheinland-Pfalz) und der NABU sagen übereinstimmend: Vögel verlassen den Lebensraum aufgrund der mannigfaltigen Störungen, die von Windkraftanlagen ausgehen.

 

Raubbau an der Natur

Nach Schätzungen von Biologen sterben jährlich etwa 220.000 Vögel durch Windkraftanlagen. Dazu kommen Tausende Fledermäuse, die von den Windkraftbefürwortern noch vor Kurzem als besonders schutzbedürftig galten.

 

Großes Fledermaussterben an Windkraftanlagen

Die Biologin Cosima Lindemann vom Arbeitskreis Fledermausschutz Rheinland-Pfalz weist darauf hin, dass zirka 100 Fledermäuse jährlich an Windkraftanlagen getötet werden. 

Die Biologen Dr. Henrike und Holger Koerber vom AK Fledermausschutz stellen ebenfalls ähnlich hohe Zahlen fest. Entscheidend dabei ist, dass bereits zwei tote Fledermäuse pro Windrad und Jahr ausreichen, um eine stabile Population von 5000 Tieren innerhalb von lediglich 20 Jahren verschwinden zu lassen.

 

Positionspapier: WKA im Wald (Grundlage zur Bewertung von Windkraft im Wald aus naturfachlicher Sicht (NABU)

Durch WKA entstehen auf einer bisher geschlossenen Waldfläche  Schachbrettmuster aus Waldrandbiotpen und Offenland.

Der bisher geschlossene Wald und seine Funktionen werden dadurch nachhaltig zerstört. Folgeschäden im Wald bleiben nicht aus.

Transport, Errichtung, Anschluss, Betrieb, Wartung und die notwendigen Reparaturen der WKA verursachen Eingriffe in den Wald. Die Relevanz der Eingriffe wächst mit der Nennleistung, dem Rotordurchmesser und der Naben- bzw. Gesamthöhe der Anlagen. Das Wald-Innenklima wird erwärmt, dadurch kommt es zu einem vermehrten Auftreten von Insekten. Fledermäuse werden infolgedessen in die unmittelbare Nähe von WKAs gelockt und verenden aufgrund des Platzens der Lungenbläschen durch starke Luftverwirbelungen. Auch die Gesellschaft zur Erhaltung der Eulen e. V. (EGE) lehnt Windkraft im Wald ab.

 

Rotmilan-Sterben

Die Datensammlung der SVSW Brandenburg zu Kollisionsopfern an Windenergieanlagen (WEA) zeigt, dass 2011 mindestens 304 Rotmilane kollidiert sind, was eine zusätzliche Mortalität von 3,1 % entspricht. Diese Zahl erhöht sich auf 4-5%, wenn alle bereits genehmigten WEA in Betrieb gehen. Damit wäre ein Schwellenwert überschritten, der bereits mittelfristig den Bestand gefährdet. 
  

Geschützte Vögel werden getötet, weil WEA gebaut werden sollen!

Seltene Tiere werden systematisch verjagt oder sogar durch Giftattacken zur Strecke gebracht, stellt  Marc Sitkewitz, Geschäftsstellenleiter des Vogelschutzbundes in Unterfranken fest.

Der Vogelgutachter Reimut Kayser stellt fest, dass für einige Vogelarten Windräder die Todesursache Nummer eins sind. Studien in Brandenburg haben festgestellt, dass dort 36 Prozent der Rotmilane wegen Windrädern gestorben sind.

Das Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) erklärt, dass Windkraftanlagen zu den dritthäufigsten Todesursachen beim Seeadler sind. Schuld sind die hohen Geschwindigkeiten der Rotorblätter. Seeadler können diese nicht richtig einschätzen und verunglücken an diesen.

 

Climate crime: Umweltzerstörung durch Klimaschutz

Unter dem Vorwand Klimaschutz zu betreiben, wird massiv Umweltzerstörung vorgenommen. Oft dient Klimaschutz lediglich als Deckmantel um eine profitable Einnahmequelle zu erschließen. Klimaschutz, wie er momentan betrieben wird, ist weder für den Schutz der Natur noch des Klimas hilfreich, stellt Ulrich Eichelmann fest.

 

Auch im BUND regt sich vereinzelt Widerstand gegen die verordnete Naturzerstörung

Conrad Fink, Vorsitzender des BUND-Stadtverbandes Freiberg/Necka, erklärt in der Stuttgarter Zeitung, dass der Verlust von Natur- und Kulturlandschaften durch die "Verspargelung mit Windmühlen" nicht als Geschmackssache abgetan werden könne.

 

Komitee gegen Vogelmord e.V. kritisiert Windkraftanlagen

Ein besonders hohes Konfliktpotenzial stellt der Vogelschutz und Windkraftanlagen dar. Vogelschlag und Verwirbelungen an den Windkraftanlagen sind eine neue Kategorie der Bedrohung.

Die meisten Vogelarten scheuen die gigantischen Windparks dadurch gehen potentielle Rast- und Nahrungsflächen verloren. Dabei werden diese Flächen für unsere Tiere dringend benötigt. Untersuchungen haben ergeben, dass auch die Zahl brütender Vögel unter den Anlagen zurückgeht.

 

Ornithologen warnen: Windkraftanlagen sind ein Desaster für die Natur

Durch jahrelange Beobachtungen und Analysen konnte Dr. Martin Flade feststellen, dass infolge des unüberlegten Ausbaus der Erneuerbaren Energie aus landwirtschaftlicher Biomasse und Windkraft die Bestände von fast 50% aller Vogelarten deutlich abgenommen haben.

 

Video: Das Märchen von der sauberen Windkraft

In diesem Beitrag des Nachrichtenmagazins "DER SPIEGEL" wird dargestellt, dass Windenergie weder ökologisch noch ökonomisch ist. Offensichtlich profitieren hier nur die Windkraftbetreiber von den Subventionen. Natur, Landschaft, das Klima und der Stromkunde sind die Verlierer.

Siegfried Schmidt (Ökologe) rechnet auf, dass sich eine Windkraftanlage energetisch nicht rechnet.

Ein Stahlmast wiegt ca. 160 Tonnen und braucht etwa 60 Tonnen Kohle bis das Roheisen erschmolzen ist. Das Auflegieren im Siemens-Martin-Ofen benötigt weitere 200 Tonnen Kohle, das führt dazu, dass es etwa 3-4 Jahre dauert, bis sich ein Stahlmast ökologisch ausgleicht.

Das Fundament hat Abmaße von 20 m x 20 m x 2 m (2,5 m) das sind 800 -1.000 qm Beton. Ohne den Armierungsstahl bzw. Bewehrungsstahl braucht es 2-3 Jahre bis sich ein solches Fundament energetisch bilanziert. Ein Rotorblatt wiegt heute 7 Tonnen, das sind insgesamt 21 Tonnen Kunststoff, die erzeugt werden müssen. Das alles führt dazu, dass sich eine Windkraftanlage energetisch nicht rechnet.

Naturschutz

Gesellschaft zur Erhaltung der Eulen e.V.

Die Gesellschaft zur Erhaltung der Eulen e. V. (EGE) ist eine Organisation, die sich dem Naturschutz verschrieben hat und sich speziell für den Erhalt der Eulen und deren Lebensraum einsetzt.

Wattenrat

Der Wattenrat versteht sich als unabhängiger Naturschutz für die Küste und das Land. Dies ist eine sehr informative HP mit zahlreichen konkreten Themen bezüglich Naturschutz.
www.wattenrat.de

Rechtsanwalt
Prof. Dr. Elicker

Hr.Prof. Dr. Elicker verfügt über sehr viel Erfahrung und ein starkes Expertenteam 

http://www.windkraft-anwalt.de/

 

 

Rechtsanwältin

Renate Lorenz
Für alle Fragen rund um Windkraftanlagen
Hanau, Körnerstr.
Tel.: 06181/75198
Mobil: 0179-2059010


 

Rechtsanwalt
Moeller-Meinecke

Ein engagierter und kompetenter Anwalt für unsere Umwelt  

http://www.moeller-meinecke.de/

Komitee gegen Vogelmord e.V.

Windkraft und Vogelschutz

Arbeitskreis Göttinger Ornithologen

 

Der Arbeitskreis betreibt mit zeitgemäßen Methoden moderne, sachkundige und praxisbezogene Avifaunistik.

AGO