Faktensammlung Windkraft
Faktensammlung Windkraft

Greifvögel sind durch Windkraft bedroht

Naturschutz und Windenergie

 

Zitat: "Windkraftanlagen sind nicht nur in bestimmten Offenlandschaften mit Beeinträchtigungen der Avifauna verbunden. Auch die Inanspruchnahme von Wald für Windkraftanlagen kann zu einem unmittelbaren Verlust der Lebensräume störungsempfindlicher Arten mit großem Raumbedarf führen. Hierzu zählen vor allem alle Wald bewohnenden Greifvogel- und Eulenarten (allein vierzehn Arten), Kolkrabe, Schwarzstorch, Graureiher, Hasel- und Auerhuhn. Windkraftanlagen in Waldnähe können die Lebensräume bestimmter Arten mit kleinen Territorien wie Raubwürger, Ortolan oder Heidelerche entwerten oder zerstören."

 

PROGRESS-Bericht: Studie zu Kollisionsverhalten bei Windkraftanlagen



Schlussbericht Ermittlung der Kollisionsraten von (Greif-)Vögeln und Schaffung planungsbezogener Grundlagen für die Prognose und Bewertung des Kollisionsrisikos durch Windenergieanlagen (PROGRESS) Förderkennzeichen 0325300 A-D Laufzeit: 01.11.2011 bis 30.06.2015

 


Zitat:
Die systematischen Kollisionsopfersuchen in PROGRESS haben gezeigt, dass an nahezu jedem WPStandort mit Kollisionsopfern zu rechnen ist (nur in 6 von 55 WP-saisons erfolgten keine Funde, Kap. 2). Zudem wird aus der Artenliste in PROGRESS sowie aus der VSW-Liste deutlich, dass grundsätzlich jede Vogelart mit WEA kollidieren kann. Dabei bestehen jedoch deutliche Unterschiede in der artspezifischen Betroffenheit. Absolut gesehen kollidieren vor allem häufige Arten, die sich ohne ausgeprägtes Meideverhalten innerhalb von WP aufhalten (z. B. Feldlerche, Star, Ringeltaube, Stockente, Mäusebussard, Möwen). In Relation zur Bestandsgröße kollidieren Greifvögel überproportional häufig.


Quelle:
GRÜNKORN, T., J. BLEW, T. COPPACK, O. KRÜGER, G. NEHLS, A. POTIEK, M. REICHENBACH, J. von RÖNN, H. TIMMERMANN & S. WEITEKAMP (2016): Ermittlung der Kollisionsraten von (Greif)Vögeln und Schaffung planungsbezogener Grundlagen für die Prognose und Bewertung des Kollisionsrisikos durch Windenergieanlagen (PROGRESS). Schlussbericht zum durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) im Rahmen des 6. Energieforschungsprogrammes der Bundesregierung geförderten Verbundvorhaben PROGRESS, FKZ 0325300A-D. WEITEKAMP, S., H. TIMMERMANN & M. REICHENBACH (2016): Validierung des Band-Modells. In: GRÜNKORN, T., J. BLEW, T. COPPACK, O. KRÜGER, G. NEHLS, A. POTIEK, M. REICHENBACH, J. von RÖNN, H. TIMMERMANN & S. WEITEKAMP (2016): Ermittlung der Kollisionsraten von (Greif)Vögeln und Schaffung planungsbezogener Grundlagen für die Prognose und Bewertung des Kollisionsrisikos durch Windenergieanlagen (PROGRESS). Schlussbericht zum durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) im Rahmen des 6. Energieforschungsprogrammes der Bundesregierung geförderten Verbundvorhaben PROGRESS, FKZ 0325300A-D.


 

Wiesenweihen sind von Windkraftanlagen bedroht
 

Untersuchungen (Institut für Zoo- und Wildtierforschung Berlin) an einem verunglücktem Wiesenweihen-Männchen ergaben, dass dieser an einem Barotrauma gestorben ist. Dies wird durch den plötzlichen Luftdruckabfall in Rotornähe verursacht, in deren Folge die Lunge implodiert.

Blut, das aus Nase und Schnabel ausgetreten ist, sowie blutige Lungen wiesen ebenfalls auf diese Ursache hin.

 

 

EEG: Aus Naturschutzsicht ein Reinfall!


Die Energiewende gefährdet immer stärker unsere Vogelwelt. Es muss dringend ein Umdenken einsetzen oder ein wirksamer Schutz installiert werden, um diese Entwicklung zu stoppen. Dies ist das eindeutige Ergebnis auf der Bezirkskonferenz Naturschutz Ostwestfalen. Experten kommen zu dem Ergebnis, dass bereits 2011 3,6 bis 4,7 % des Gesamtbestandes der Greifvogelart Roter Milan durch Windanlagen getötet wurden. Von den 30 am häufigsten vorkommenden Vogelarten in der Agrarlandschaft sind 26 auf dem Rückzug. Schuld sind Windanlagen sowie der stark gestiegene Maisanbau. Insgesamt erweist sich die Energiewende als ein Reinfall.

 

 

Windrad-Subventionsindustrie und Politik: Artenschutz ade!


Prof. Dr. Michael Elicker und Andreas Langenbahn konnten anhand von zahlreichen Daten und Fakten aufzeigen, wie bedenkenlos Naturschutz ignoriert wird, um die Errichtung von Windkraftanlagen zu betreiben. Schlussendlich werden Auflagen nicht erfüllt oder von den zuständigen Behörden großzügig ausgelegt. Die gängige Praxis Konfliktpotenzial auf spätere und nachfolgende Verfahren zu verlagern,m ist nur zulässig, wenn diese Hindernisse generell als ausräumbar erscheinen.


 

Uhu und Windkraftanlagen

 

Bislang gingen viele Naturschützer davon aus, dass der Uhu weniger stark von Windkraftanlagen bedroht sei. Lange Zeit glaubte man, Uhus und andere große Eulenarten flögen nicht hoch genug, um von Windkraftanlagen bedroht zu sein. Dies erweist sich nach neuen Untersuchungen als Irrtum. Eine gezielte Beobachtung der Gesellschaft zur Erhaltung der Eulen e.V.(EGE) in einem Windpark zeigte nun, dass Eulen auch durch Windkraftanlagen bedroht sind. Das Flugverhalten von Eulen macht sie grundsätzlich auch zu Opfern.

Die neusten Ergebnisse genauer Untersuchungen lassen die Forderung laut werden, dass ein höherer Mindestabstand einzuhalten ist. Momentan sind 1.000 m vorgesehen, dies ist unter Berücksichtigung der Spezifikas von Eulen zu gering gewählt.


 

 

 

Windkraftanlagen dritthäufigste Todesursache (Seeadler)
 

Das Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) erklärt, dass Windkraftanlagen zu den dritthäufigsten Todesursachen beim Seeadler sind. Schuld sind die hohen Geschwindigkeiten der Rotorblätter. Seeadler können diese nicht richtig einschätzen und verunglücken an diesen.

 

 

Die dunkle Seite der Windenergie
 

Durch Windkraftanlagen finden Seeadler und Co. einen unwürdigen Tod.

Auch Fledermäuse und ohnehin vom Aussterben bedrohte Vogelarten wie der Rotmilan sind betroffen. Der Präsident des Landesumweltamtes in Brandenburg, Matthias Freude, schätzte die Zahl auf zwei bis drei Tiere pro Anlage innerhalb eines Jahres. Alle Versuche die Sterblichkeitsrate zu senken sind gescheitert. Eine effektive Lösung ist nicht in Sicht. Zwar setzen sich Organisationen wie die NABU für die Vögel ein, jedoch sind die Betreiber der Windräder wohl eher am Ertrag interessiert als an den Tierleichen rund um die Anlagen herum.

 

 

Windräder töten Vögel und Fledermäuse!
 

In einer Stellungnahme erklärt Dr. Friedrich Buer, warum erschreckend viele Vögel und Fledermäuse durch Windkraftanlagen getötet werden. Er weist auf den Umstand hin, dass nur sehr wenige Schlagopfer gefunden werden, weil es keine gezielte Suche gibt. Die öffentlichen Stellen und die verantwortlichen Naturschutzorganisationen kümmern sich nicht um diese Problematik.

 

 

 

Windräder töten Vögel und Fledermäuse
Windräder töten... 8.10.2012 Blankenburg[...]
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Vorsätzliche Tötung von geschützten Vogelarten
 

Das beginnt im Kleinen: Wie beispielsweise der bayerische Landesbund für Vogelschutz aktuell mitteilt, nimmt die Verfolgung von Greifvögeln im Zusammenhang mit Windkraftanlagen zu. "In 39 erfassten Fällen aus den Jahren 2010 bis 2015 besteht dringender Verdacht auf die illegale Zerstörung von Großvogelhorsten in der Nähe von bestehenden und geplanten Windkraftanlagen. Auch bei drei registrierten Tötungsdelikten liegt ein entsprechender Zusammenhang nahe", so der Verband in einer Stellungnahme. Denn leben bedrohte Arten wie der Schwarzstorch oder verschiedene Greifvogelarten im Umfeld eines geplanten Projekts, so müssen die Erzeuger entsprechende Abstände einhalten, oder ihre Pläne werden nicht genehmigt. Offensichtlich wird in diesen Fällen versucht, auf eigene Faust und illegal für Abhilfe zu sorgen.


 

Vogelmord für Öko-Strom
 

Seit Jahren wird über die rücksichtslose Tötung geschützter Großvögel, mit dem Zweck „Ökostrom“ zu produzieren, berichtet. Die gefährdeten Tierarten werden vergiftet, erschossen oder auf vielfältige Weise vergrämt. Diese niederträchtige, vollkommen hemmungs- und gewissenlose Tötung von Tieren, soll den Bau von Windrädern ermöglichen und den Windrad-Profiteuren die Geldbeutel füllen. Unsere couragierte Mitstreiterin Jutta Reichardt aus Schleswig Holstein publiziert hierzu seit Jahren eine Vielzahl belastbarer Fälle auf ihrer Webseite.


 

Naturschutz

Gesellschaft zur Erhaltung der Eulen e.V.

Die Gesellschaft zur Erhaltung der Eulen e. V. (EGE) ist eine Organisation, die sich dem Naturschutz verschrieben hat und sich speziell für den Erhalt der Eulen und deren Lebensraum einsetzt.

Wattenrat

Der Wattenrat versteht sich als unabhängiger Naturschutz für die Küste und das Land. Dies ist eine sehr informative HP mit zahlreichen konkreten Themen bezüglich Naturschutz.
www.wattenrat.de

Rechtsanwalt
Prof. Dr. Elicker

Hr.Prof. Dr. Elicker verfügt über sehr viel Erfahrung und ein starkes Expertenteam 

http://www.windkraft-anwalt.de/

 

 

Rechtsanwältin

Renate Lorenz
Für alle Fragen rund um Windkraftanlagen
Hanau, Körnerstr.
Tel.: 06181/75198
Mobil: 0179-2059010


 

Rechtsanwalt
Moeller-Meinecke

Ein engagierter und kompetenter Anwalt für unsere Umwelt  

http://www.moeller-meinecke.de/

Komitee gegen Vogelmord e.V.

Windkraft und Vogelschutz

Arbeitskreis Göttinger Ornithologen

 

Der Arbeitskreis betreibt mit zeitgemäßen Methoden moderne, sachkundige und praxisbezogene Avifaunistik.

AGO