Faktensammlung Windkraft
Faktensammlung Windkraft

Keine Windkraftanlagen im Wald!

Eine Stellungnahme der Gesellschaft zur Erhaltung der Eulen e. V. (EGE)

Hier werden auszugsweise einige der 10 Punkte vorgestellt, die gegen den Bau von Windkraftanlagen im Wald sprechen:

1. Der Wald ist für das natürliche und kulturhistorische Erscheinungsbild von Natur und Landschaft von besonderer Bedeutung, zumal außerhalb des Waldes der Verlust des natürlichen und kulturhistorischen Formenschatzes schon weit fortgeschritten ist.
 

2. (...)

3. (...)

4. Windkraftanlagen führen zu einer Überformung und Verfremdung bisher naturnaher Landschaftsteile.

5. Windkraftanlagen führen zu erheblichen Beeinträchtigungen der Leistungsfähigkeit des Naturhaushaltes hinsichtlich des Bodens, des Klimas, der Arten und Biotope. Es werden größere Flächen massiv in Mitleidenschaft gezogen (z. B. durch freistellungsbedingte Baumschäden).

6. Der Anteil schutzwürdiger, gefährdeter oder auch besonders geschützter Biotope ist im Wald überproportional hoch. In vielen Bundesländern ist der Anteil gefährdeter Biotoptypen nirgends größer als im Wald.

7. Etwa die Hälfte aller in Deutschland vorkommenden Vogelarten besiedelt mehr oder weniger bevorzugt den Wald, etwa ein Drittel davon gelten als echte Waldvögel. Die Inanspruchnahme von Wald für WEA führt zu einem unmittelbaren Verlust der Lebensräume vor allem störungsempfindlicher Arten mit großem Raumbedarf. Hierzu zählen vor allem alle Wald bewohnenden Greifvogel- und Eulenarten, Kolkrabe, Schwarzstorch, Graureiher, Hasel- und Auerhuhn.

8. Für alle über den Wald ziehende Vogelarten besteht die Gefahr, mit den WEA zu kollidieren. Besonders gefährdet sind Großvogelarten wie Kranich, Gänse und Schwäne, vor allem wenn die Anlagen im Bereich von Leitlinien des Vogelzuges oder exponierten Standorten errichtet werden.

9. Eine Reihe von Arten (z. B. Großer und Kleiner Abendsegler, Bech-
stein- Mops- und Fransenfledermaus) jagt bevorzugt regelmäßig oder fakultativ oberhalb der Baumkronen und damit in den Höhen, die von den Rotoren erreicht werden. Deshalb kommt es gerade im Wald mit enorm hohen Verlust an Fledermäusen.

10. Wälder gelten neben den Fließgewässern und ihren Auen als die wichtigsten Bereiche für ökologische Wechselbeziehungen und Biotopverbund. Windkraftanlagen zerstören dieses.
 

Stellungnahme_EGE>>

NABU gegen Windkraftanlagen in Wäldern und waldnahen Gebieten

Nach Ansicht des NABU kommt es bezüglich Windkraftanlagen im Artenschutz in erster Linie bei Fledermäusen und einigen Vogelarten zu erheblichen Konflikten.

Aus diesem Grund sollten waldnahe Standorte für WKA ausgeschlossen werden.

Nur ein geschlossener Wald kann seine Funktionen inklusive Grundwasserneubildung erfüllen. Durch Wegebau und Bauflächen für die WKA wird der Wald fragmentiert und verliert dadurch einen bedeutenden Teil seiner ökologischen Funktion und Stabilität.

Artikel>>

Studie: Windkraft ist für die Waldökologie sehr gefährlich!

Eine Studie des renommierte und weltbekannte Wissenschaftler Dr. Klaus Richarz belegt eindeutig, dass Windkraftanlagen für den Wald im höchsten Maße unökologisch ist. Die Deutsche Wildtier Stiftung kommentiert diese Studie als alarmierend für unsere Wälder und dies besonders vor dem Hintergrund der Ausbaupläne vieler Bundesländer.

Studie >>

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Verweis>>

Presse_Portal>>

 

Bericht in der taz>>

 

Grundlage zur Bewertung von Windkraft im Wald aus naturfachlicher Sicht (NABU)

Der NABU weist in einem Positionspapier daraufhin, dass die Folgen für das Waldökosystem nicht bewertet und nicht untersucht wurden.

Üblicherweise werden WKA in sogenannten Windparks mit über 10 Einzelanlagen errichtet. Bei Abständen der Einzelanlagen zwischen ca. 400 – 500 m quer zur Hauptwindrichtung und 800 – 1000 m in Hauptwindrichtung entsteht aus einer bisher geschlossenen Waldfläche ein Schachbrettmuster aus Waldrandbiotopen und Offenland.

Der bisher geschlossene Wald und seine Funktionen werden dadurch nachhaltig zerstört.

Im Forst galt bisher der Grundsatz, dass jede anderweitige Nutzung eines Waldes, wie die Waldumwandlung in andere Nichtwald-Fläche (z. B. Offenland) durch Neuaufforstung zu kompensieren ist. Dies wird nun aufgegeben.

Folgeschäden im Wald sind u.a. Transport, Errichtung, Anschluss, Betrieb, Wartung und die notwendigen Reparaturen der WKA verursachen Eingriffe in den Wald. Der Relevanz der Eingriffe wächst mit der Nennleistung, dem Rotordurchmesser und der Naben- bzw. Gesamthöhe der Anlagen. Wie groß die Anforderungen jeweils sind, ist nicht bekannt und muss erhoben werden.

 

Wartung

Windkraftanlagen müssen regelmäßig gewartet werden. Dadurch entstehen im Wald sowohl tagsüber als auch nachts regelmäßige Störungen. Die Zugangswege müssen dauerhaft befahrbar gehalten werden, das schließt Winterdienst und Wege-Wartungsarbeiten ebenso ein, wie einen permanente Forstbetrieb.
 

Netzanschluss

Windkraftanlagen müssen an das Spannungsnetz angeschlossen werden.

Hierzu müssen Kabeltrassen ggf. abseits der Wege neu geschaffen werden, was zu einer zusätzlichen Zerschneidung des Waldes führt. Nicht zu unterschätzen sind hierbei die Auswirkungen auf die Hydrologie von feuchten und nassen Standorten.

Bei Anschnitt von bisher getrennten Horizonten (Bodenschichten) kann die gesamte Hydrologie eines Gebiets verändert werden.
 

Insekten

Viele Insektenarten sind thermophil und entwickeln sich an warmen Standorten und schwärmen dort. Insbesondere Offenflächen in Waldrandnähe werden bevorzugt.

Infolge von Kahlschlägen im Wald oder am Waldrand durch Windkraftanlagen ist mit einem stark erhöhten Aufkommen von Insekten zu rechnen.

  

Fledermäuse und Vögel

Bisher gibt es keine gezielten Untersuchungen, in welchen Höhen Fledermäuse über Waldrändern und Kahlschlägen jagen. Das Argument, dass durch hohe Windkraftanlagen über Wäldern Fledermäuse nicht betroffen sind, entbehrt einer wissenschaftlichen Grundlage.

Für Fledermäuse sind Waldrandstrukturen bei der Nahrungssuche wegen des hohen Insektenaufkommens besonders attraktiv. Durch Windkraftanlagen im Wald werden vermehrt solche Randbiotope geschaffen. Dies führt im Endeffekt dazu, dass Fledermäuse in die Nähe von Windkraftanlagen geführt werden und sie damit einem enorm hohen Tötungsrisiko ausgesetzt sind.

Vögel sind aufgrund unterschiedlicher Verhaltensweisen durch WKA Gefahren ausgesetzt, weil sie den Luftraum in Höhe der Rotoren nutzen. Alle Vogelarten, die Insekten im höheren Luftraum jagen und der Nahrungssuche nachgehen (z. B. Baumfalke, Mäusebussard, Habicht, Sperber), sind betroffen. Ebenso auch Arten, die über Kahlschlägen und an Waldrändern balzen (z. B. Mäusebussard, Rot- und Schwarzmilan, Wanderfalke und andere Greifvogelarten, Heidelerche, Baumpieper). Arten, die im Wald brüten und im Offenland der Nahrungssuche nachgehen (z. B. alle im Wald brütenden Greifvogelarten, Eulen, Schwarzstorch), sind ebenfalls betroffen.

 

Bewertung

Die Geschlossenheit eines Waldes ist Grundvoraussetzung für ein Waldinnenklima. Dies ist essentiell notwendig, um zahlreichen Tier- und Pflanzenarten der Wälder inkl. der Bäume Lebensraum zu bieten. Durch Aufbrechen des Waldes kommt es zu einer Zerstörung des Waldökosystems. Aufgrund des Wegebaus und Bauflächen für die WK-Anlagen wird der Wald fragmentiert, und das Biotop Wald wird in ein flächiges Waldsaumbiotop umgewandelt.

 

Schlussfolgerung

Der Bau von Windkraftanlagen in geschlossenen Wäldern ist aus naturschutzfachlicher Sicht grundsätzlich abzulehnen.

 

 

 

Internet_Seite>>


Windkraft im Wald
Grundlagen zur Bewertung von Windkraft im Wald (NABU)
windkraft_wald_endfassung.pdf
PDF-Dokument [115.6 KB]

Ein Positionspapier des BfN (Bundesamt für Naturschutz zu Windkraft im Wald -- Auszugsweise werden die Positionen des BfN aufgeführt:

Auswirkungen auf Natur und Landschaft

Hinsichtlich der Auswirkungen von WEA über Wäldern auf den Naturhaushalt, auf das Landschaftsbild und auf die biologische Vielfalt bestehen noch erhebliche Kenntnislücken. Das BfN hält hierfür umgehend grundlegende Untersuchungen sowie ein konsequentes bau- und betriebsbegleitendes Monitoring für erforderlich.

Zu den anlagebedingten Auswirkungen gehört neben den deutlich wahrnehmbaren Veränderungen des Landschaftsbildes die nicht unerhebliche Flächeninanspruchnahme. Die standortbezogenen Angaben hierzu schwanken noch zwischen 2000 m² und 1 ha pro WEA.

Ein weiterer, anlagebedingter Wirkfaktor ist die Landschaftszerschneidung durch die WEA selber, vor allem aber durch die zugehörigen Infrastrukturen (z. B. Zuwegung, Stromleitungen). Betriebsbedingte Auswirkungen der Anlagen können Kollisionen von Vögeln und Fledermäusen mit den WEA (z. B. Rotoren, Mast), die Störung von Brut- und Raststätten sowie Zugbahnen (z. B. auch durch Befeuerung) sowie die Beeinträchtigung oder der Verlust von essentiellen Habitaten (z. B. durch baubedingten Einschlag oder Scheuchwirkung) sein. Dies betrifft insbesondere die Luftschicht unmittelbar oberhalb der Baumwipfel, über deren Funktion als Lebensraum erhebliche Wissensdefizite bestehen. Außerdem führt eine Anlagenhöhe von bis zu 200 m zu deutlich störenden Effekten bei der Landschaftswahrnehmung.

 

Auswirkungen auf Arten und Lebensräume

Durch die direkte Überbauung und die Anlage von ergänzender Infrastruktur (Wege, Parkplätze, Stromtrassen), die Scheuch- und Barrierewirkung sowie Beunruhigung durch WEA (Bau- und Betriebslärm, Folgenutzungen, Wartungszyklen) gehen Lebensräume im Wald, speziell im Kronenbereich und im Luftraum darüber verloren.

Bau- und betriebsbedingte Beeinträchtigungen und der Verlust von z.B. Brut-, Balz- und Nahrungsarealen (Fledermausquartiere in Altholzbeständen, Jagdhabitate, Balzareale von Greifvögeln u.a.) sowie die Behinderung von Korridoren und Zugrouten zählen zu den erheblichen Auswirkungen. Durch die Errichtung, den Betrieb und spätere Wartungsarbeitungen sind weitere störende Beeinträchtigungen zu erwarten.

Über die Funktion des Luftraums oberhalb der Baumwipfel als Lebensraum

bzw. den Nahrungshabitat für weitere Tierarten gibt es bisher nur wenige wissenschaftliche Untersuchungen in Europa. WEA über Wald stellen ein zusätzliches Gefährdungspotenzial für bedrohte und geschützte Vogel- und Fledermausarten dar.

Prognosen über Auswirkungen auf einzelne Arten oder gar Populationen sind bislang nur eingeschränkt möglich. Es wird angenommen, dass sich das Kollisionsrisiko für Vögel und Fledermäuse durch den Standort von WEA über Wald und die größere Höhe der Anlagen steigern könnte bzw. auf andere Arten verschiebt (z.B. durch Nutzung der künstlich geschaffenen Waldlichtungen durch Greifvogelarten (z.B. Schreiadler, Seeadler, über dem Kronendach und im freien Luftraum jagende Fledermäuse).

Bei Errichtung von WEA in Hangbereichen kann es zu erhöhten

Kollisionen mit Thermik nutzenden Vögeln kommen.

 

Auswirkungen auf Landschaftsbild und Erholungsvorsorge

Die Möglichkeiten der Naturbeobachtung und -erfahrung werden insbesondere bei Errichtung von WEA über Wald an visuell exponierten Standorten, wie z.B. in Kuppenlagen oder an Waldrändern, beeinträchtigt. Durch akustische und optische Wirkungen von WEA (Schattenwurf, Schallemissionen, Hinderniskennzeichnungen, Befeuerung) werden die Möglichkeiten der Erholung und der Naturerfahrung in Wäldern eingeschränkt, obwohl ihnen hierfür ein besonders hoher Stellenwert zukommt.

 

Prinzipiell geeignete Gebiete

Aus Naturschutzsicht kommen für die Windenergienutzung im Wald nur intensiv forstwirtschaftlich genutzte Wälder in Frage. Insbesondere nachhaltig forstwirtschaftlich genutzte Fichten- und Kiefernforste könnten geeignet sein. Weitere bestimmende Parameter für die Eignung können insbesondere Wälder sein, die, bei gering ausgeprägtem naturschutzfachlichem Wert, einen ausreichenden Abstand zu Siedlungen sowie bereits bestehenden Infrastrukturen (hoher Erschließungsgrad, geeignetes Wegenetz, Leitungen) aufweisen.

 

Freizuhaltende Bereiche/Ausschlussgebiete

Flächen mit besonderer Bedeutung für die Erhaltungs- und Entwicklungsziele des Naturschutzes und der Landschaftspflege sind bei der Standortwahl auszuschließen.

Dazu zählen bestimmte Schutzgebiete (Natura 2000, Naturschutzgebiete,

Nationalparks, Nationale Naturmonumente, Kern- und Pflegezonen von Biosphärenreservaten), gesetzlich geschützte Biotope, Schutzwälder, Horstschutzzonen, naturnahe Wälder mit mehrstufig bzw. plenterartig ausgeprägten Beständen, Wälder mit altem Baumbestand (> 160 Jahre), Wälder mit Bodenschutzfunktion und mit kulturhistorisch wertvollen oder landschaftsprägenden Beständen, Waldränder sowie Flächen, die für eine naturnahe oder natürliche Waldentwicklung genutzt werden sollen, Erholungsgebiete mit qualitativ hochwertigen Landschaftsbildern, Wanderkorridore von Vögeln und Fledermäusen und Gebiete mit Vorkommen gefährdeter bzw. störungsempfindlicher Arten.

 

 

Windkraft im Wald
Positionspapier des BfN zu WIndkraft im Wald
bfn_position_wea_ueber_wald.pdf
PDF-Dokument [72.4 KB]
Waldrodung in Hesseen

Video zum Thema Waldrodungen (ARD)

 

Zitat:

Waldrodung in Hessen - Wie Menschen und Tiere leiden 29.03.2015 | 05:22 Min. | Verfügbar bis 29.03.2016 | Quelle: HR
Der hessische Buchenwald ist etwas ganz besonderes. Buchenwälder gibt es nur in Mitteleuropa. Da Buchenwälder besonders schützenswert sind, wurden sie 2011 zum Unesco-Weltkulturerbe ernannt. Durch WIndkraftanlagen sind unsere Buchenwälder ganz besonders gefährdet. Seit Jahren warnen Umweltverbände vor einer nicht kontrollierten Rodung der Buchenbestände in hessischen Wäldern. Das Kulturerbe Buchenwald wird durch zunehmend unkontrollierten Holzeinschlag immer mehr beschädigt. Bei den Naturschutzverbänden war die Hoffnung groß, dass sich diese Praxis unter grüner Regierungsbeteiligung ändert, doch genau das Gegenteil ist eingetreten.

 

Weitere Informationen zu dem Thema Waldrodungen finden Sie unter:

Wald-Kaputt.de

 

Windkraft führt in eine ökologische Sackgasse

 

In diesem Video werden die verschiedenen Aspekte der Windkraft angesprochen. Ab der Minute 5:00 kommen auch die modernen Windkraftanlagen zur Sprache. Hier wird deutlich, dass die heutigen Windkraftanlagen in eine ökologische Sackgasse führen. Wolfgang Piroth (BUND Rhein-Hunsrück Kreis) hält Windkraft für eine Fehlentwicklung, die es zu korrigieren gilt. Er fordert ein sofortiges Moratorium.


 

Windkraft im Wald schadet mehr als es nützt!
 

Die Windkraft ist ein wichtiger Baustein der Energiewende. Doch ihr Ausbau darf nicht weiter auf Kosten von Natur- und Artenschutz gehen, fordert Daniel Lingenhöhl.
 

Zitat:
"Zu den drastischen Konsequenzen für den Artenschutz gesellen sich kritische Konsequenzen für das Ökosystem Wald an sich. Um die Windenergieanlagen zu installieren und zu warten, muss die nötige Infrastruktur im Wald geschaffen und erhalten werden. Nach Schätzungen des Bundesamtes für Naturschutz benötigt man für jeden einzelnen Mast eine Freifläche von 0,2 bis 1 Hektar, die entweder gerodet werden muss oder als Lichtung verloren geht. Dazu kommt die ergänzende Infrastruktur wie Stromtrassen oder Zufahrtswege, die auch für schwere Fahrzeuge dauerhaft befahrbar sein müssen – mit einfachen Forstwegen ist es dabei also nicht getan. Vorher weitgehend geschlossene Wälder werden dadurch zerstückelt und in ihrer Funktion beeinträchtigt; aus dem Ökosystem wird eine Art grünes Industriegebiet. 
Unter anderem der NABU-Landesverband Brandenburg lehnt daher den Ausbau der Windkraft in Wäldern ausdrücklich ab."

ARSU: Windkraft im Wald ist wissenschaftlich nicht untersucht!
 

Die in der ARSU-Studie festgestellten „erheblichen Kenntnislücken“ sollten die verantwortlichen Politiker in der Bundesrepublik und in den Bundesländern endlich dazu veranlassen, den Bau von Windrädern in Wäldern bis zu einer wissenschaftlich belastbaren Risikobewertung für die Waldökosysteme und deren Biodiversität grundsätzlich zu verbieten.

Zitat:
 

Darüber hinaus können indirekte Störwirkungen durch die infrastrukturelle Erschließung der Windparks auftreten. Es wird zum Teil vermutet, dass Vögel im Wald stärker als solche im Offenland betroffen sein könnten, da Wälder häufig naturnä- her seien und damit die Störungsempfindlichkeit der Vögel stärker sein könnte. Hinweise auf besonders zu berücksichtigende Vogelarten für WEA-Planungen, die während der Brutzeit ein Meideverhalten gegenüber WEA zeigen bzw. störungsempfindlich sind, werden in Deutschland durch einige Handlungsempfehlungen oder Erlasse der Bundesländer gegeben. Dazu zählen u. a. waldbewohnende Greifvogel- und Eulenarten, Raufußhühner und der Schwarzstorch. Artspezifisch können allerdings unterschiedliche Störwirkungen durch WEA auftreten. Es gibt einerseits Arten, die sowohl von Störungen als auch von Kollisionen betroffen sind, und andererseits Arten, die eine Empfindlichkeit gegenüber nur einem dieser Wirkfaktoren zeigen. Mögliche akustische Beeinträchtigungen von Waldvogelarten durch WEA sind noch weitgehend unerforscht, allerdings sind gerade Arten in unübersichtlichen Habitaten wie Wäldern auf akustische Signale angewiesen. Durch das Rauschen des Windes und der Blätter herrscht im Wald ein natürlicher Hintergrundschall. Vögel nutzen daher ein natürliches Schallfenster für ihren Gesang und sind dementsprechend besonders anfällig für Maskierungseffekte durch Fremdgeräusche in den entsprechend genutzten Frequenzbereichen. Bislang fehlen jedoch Prognosen und Messungen zur konkreten Reichweite des Schalls von WEA im Wald. Somit ist es auch nicht möglich, eindeutige Aussagen zur Wirkung auf Brutvögel zu treffen.


 

Naturschutz

Gesellschaft zur Erhaltung der Eulen e.V.

Die Gesellschaft zur Erhaltung der Eulen e. V. (EGE) ist eine Organisation, die sich dem Naturschutz verschrieben hat und sich speziell für den Erhalt der Eulen und deren Lebensraum einsetzt.

Wattenrat

Der Wattenrat versteht sich als unabhängiger Naturschutz für die Küste und das Land. Dies ist eine sehr informative HP mit zahlreichen konkreten Themen bezüglich Naturschutz.
www.wattenrat.de

Rechtsanwalt
Prof. Dr. Elicker

Hr.Prof. Dr. Elicker verfügt über sehr viel Erfahrung und ein starkes Expertenteam 

http://www.windkraft-anwalt.de/

 

 

Rechtsanwältin

Renate Lorenz
Für alle Fragen rund um Windkraftanlagen
Hanau, Körnerstr.
Tel.: 06181/75198
Mobil: 0179-2059010


 

Rechtsanwalt
Moeller-Meinecke

Ein engagierter und kompetenter Anwalt für unsere Umwelt  

http://www.moeller-meinecke.de/

Komitee gegen Vogelmord e.V.

Windkraft und Vogelschutz

Arbeitskreis Göttinger Ornithologen

 

Der Arbeitskreis betreibt mit zeitgemäßen Methoden moderne, sachkundige und praxisbezogene Avifaunistik.

AGO