Faktensammlung Windkraft
Faktensammlung Windkraft

Power-To-Gas

Zukunftstechnik: Power-To-Gas

Hier ist das Konzept zu verstehen, dass den überschüssigen Strom, welcher mit der Stromerzeugung bei Windkraftanlagen entsteht und nicht ins Netz eingespeist werden kann, dazu verwendet, per Wasserelektrolyse Wasserstoff zu produzieren. Bei Bedarf kann unter Verwendung von Kohlenstoffdioxid (CO2) synthetisches Methan erzeugt werden.

Als Speicher für dieses Methan könnte die bestehende Erdgasinfrastruktur verwendet werden.

 

Probleme:

Es ist eine unerprobte Technologie, die noch in der Entwicklung ist.

Es werden hohe technische Anforderungen gestellt.

Die Nutzung der Erdgasleitungen und Gasspeicher setzt Anpassungen voraus, die noch durchzuführen sind. Das Zusetzen von CO2 setzt ebenfalls einen hohen Aufwand voraus. Die Wandlung zwischen den einzelnen Energieträgern lässt dieses Konzept unter Umständen sehr unökonomisch werden. In jedem Fall müssen noch sehr hohe Beträge investiert werden, bevor eine flächendeckende Nutzung denkbar ist.


 

Vorteile:

Bei Windkraftanlagen wird ständig Strom erzeugt, der wegen temporärer Überkapazität nicht eingespeist werden kann.

Mit diesem Konzept wäre es möglich diesen Strom zur Gewinnung von synthetischem Methan einzusetzen.


 

Nachteile:

Sehr hohe Kosten. Methan ist ein Klimakiller. Es kommt zu Wirkungsgradverlusten. Die Erzeugungskosten für Strom aus synthetischem Methan betragen zirka 8 Cent je Kilowattstunde. Das normale Gas kostet lediglich 2 Cent. Hier wird es zu neuen Fördertöpfen und Belastungen für die Bürger kommen.

Studie: Power-To-Gas ist nicht zu empfehlen!

Power-to-Gas-Technologie soll eine wichtige und dominierende Rolle als Speichertechnologie übernehmen.

Die vorliegende Studie vom Öko-Institut zeigt auf, dass dies auch zukünftig nicht der Fall sein wird. Die Kosten für diese Technologie wurden in der Vergangenheit und bei den meisten Studien als viel zu gering angesetzt. Zahlreiche technische Probleme wurden in ihrer Machbarkeit und ökonomischen Folgen falsch bewertet.


 

Das Öko-Institut empfiehlt von einer großflächigen Einführung der Power-to-Gas-Technologie abzusehen und hält lediglich ein paar wenige Demonstrationsprojekte für sinnvoll. In der längerfristigen Perspektive zeigt sich, dass die CO2 Konzentration zu gering ist und die ambitionierten Klimaschutzpolitik mit entsprechenden drastischen Emissionsminderungen kaum mehr Kohlendioxid aus konzentrierten Quellen zur Verfügung stellen kann. Kohlendioxid müsste energetisch, technisch und finanziell aufwändig aus der Luft gewonnen werden. Dies ist unökologisch und höchst unökonomisch.

 

dena: power-to-gas ist unwirtschaftlich!

In einem Thesenpapier stellt dena fest, dass Power-to-Gas unwirtschaftlich ist. Es bestehen keine Möglichkeiten diese Methode großflächig einzuführen. In ihrer Empfehlung wird ein weiterer Ausbau der Versuchsanlagen befürwortet. Die Ergebnisse der weiteren Forschung auf diesem Gebiet sollten möglichst technologieoffen gehalten werden. 

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Video: Interview zum Konzept "Power-to-Gas"

Agora Studie: Stromspeicher in  der Energiewende

 

Die vorliegende Studie geht davon aus, dass für die Energiewende momentan keine Speichertechnologien benötigt werden. Erst wenn der Anteil an Erneuerbaren Energien einen Wert von ca. 70% erreicht hat, müssen Speichertechnologien zur Verfügung stehen, um die Energiewende nicht zu gefährden.


Kritik an der Studie

 

Die Studie hat sehr viele Schwachstellen und Argumentationsfehler.

1. Das Ausland und die Erneuerbaren Energien
Die Studie unterstellt, dass das Ausland den Anteil an Erneuerbaren Energien nur geringfügig oder gar nicht ausbaut. Dadurch kann Deutschland wie bisher auch den überschüssigen Strom ins Ausland verkaufen bzw. verschenken. Diese Annahme ist nicht weiter zu belegen. Auch kann heute keine Prognose über die Stromerzeugung im Ausland getroffen werden.

2. Netzausbau als Zwischenpuffer
Die Studie setzt voraus, dass der Netzausbau weiter vorangetrieben wird, um den überschüssigen Strom quasi im Netz zu halten. Dies ist keine wirkliche Lösung, sondern eine zusätzliche unnötige ökologische und ökonomische Belastung für Mensch und Natur.

3. Aufbau der Speichertechnologien
Der Ausbau der Speichertechnologien kann nicht beliebig in die Zukunft verschoben werden. Probleme und Lösungen müssen zeitnah angegangen werden. Es zeugt von wenig ökonomischen Verständnis eine Lösung in der Zukunft zu erwarten, wenn die Faktenlage dagegen spricht.

4. Lobby Studie
Wenn man den Auftraggeber und die Durchführung der Studie bedenkt, so scheint sich hier die Öko-Lobby eine Art von Legitimation einholen zu wollen, um einfach ohne Lösungsansätze Stromerzeugung zu postulieren, der nicht grundlastfähig ist.



 

BVES Kritik an der Agora Studie -Stromspeicher in  der Energiewende-

Der Bundesverband BVES kritisiert bezweifelt, dass bezüglich der Energiewende keine Speichertechnologien benötigt werden. Agora hat die Behauptung aufgestellt, dass zur  Integration regenerativen Stroms keine Speicher nötig seien. Die Agora Studie beruht offensichtlich auf falschen Annahmen. Erschwerend kommt hinzu, dass mögliche Chancen bezüglich Speichertechnologien ausgeklammert werden.
Der Bundesverband weist auf die vielen falschen und lückenhaften Annahmen und Behauptungen in der Studie hin. Sogar Mitautoren der Studie relativieren die Aussage in der Studie. Besonders fatal wird gewertet, dass in der Studie keine Alternativen zum Netzausbau aufgezeigt werden.

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Experten kritisieren die Einseitigkeit der Agora Studie -Stromspeicher in  der Energiewende-

Zahlreiche Experten kritisieren die Studie. Die zentrale Herausforderung der Energiewende ist es, die Diskrepanz zwischen dem Stromverbrauch und der Stromproduktion auszugleichen. Dabei gilt es die zeitliche und räumliche Differenz zu überwinden. Dies kann nur via Speichertechniken geschehen, so die einhellige Meinung der Experten. Urban Windelen führt aus, dass hier auch die Akzeptanz der Bevölkerung auf dem Spiel steht, da besonders ein weiterer Netzausbau kritisch gesehen werden müssen. Die einseitige Ausrichtung der Studie von Agora wird in diesem Zusammenhang bemängelt. Die Gesamtkosten der Energiewende werden nicht berücksichtigt, stattdessen stellt die Studie zu sehr auf den Netzausbau ab.
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dena kritisiert die Falschaussagen der Agora Studie -Stromspeicher in  der Enerengiewende-

Stromspeicher sind unverzichtbar für die Energiewende, betont Stephan Kohler, Vorsitzender der dena-Geschäftsführung. Er stellt klar, dass eine gegenteilige Behauptung lediglich dazu führen wird, die Energiewende als solche in Frage zu stellen. Dies ist höchst kontraproduktiv. In einer Stellungnahme der dena zu der Studie von Agora wird herausgestellt, dass unsere Energieträger zu 80% auf speicherfähigen Energieträgern (Biomasse, Kohle, Gas etc.) besteht. Dieses Verhältnis ist auch in der Zukunft notwendig. Ohne Speichertechnologien gehen die erzeugten Strommengen direkt ins Netz und müssen unter Umständen billigst verkauft bzw. mit einem Aufpreis (Negativpreis) abgegeben werden. Dies ist im höchsten Maße unwirtschaftlich und schadet der Energiewende. Ohne zusätzliche Speicher verscherbeln wir die mit Förderung durch deutsche Stromverbraucher subventionierte Stromproduktion aus erneuerbaren Energien zu Niedrigstpreisen ins europäische Ausland, konstatiert Herr Kohler. 
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Interview mit Prof. Dr. rer. nat. Frank Endres (Institut für Elektrochemie )  Speichertechnologie Batterie ist nicht geeignet

In einem Interview mit Prof. Dr. Frank Endres (Institut für Elektrochemie ) wird deutlich, dass die Energiewende auch in ferner Zukunft über keine Speichertechnologie verfügen wird. In Deutschland werden ca. 30 GW Grundlast benötigt. Dies kann momentan durch Batterie und sonstige Speichertechnologien (Pumpkraftwerke etc.) nicht geleistet werden. Die Batterie Technologie kann hier nicht erfolgreich als Speichertechnologie verwendet werden.

Die modernen Entwicklungen auf dem Gebiet der Lithium/Luft-Batterien, Silizium/Luft-Batterien, Lithium/Schwefel-Batterien etc. stoßen an ihre Grenzen, wenn es um Leistungsfähigkeit, Ladezyklus und Lebensdauer geht. So ist die Energiedichte mit 0.3 - 1 kWh/kg relativ gering und muss dringend verbessert werden. Ein E-Auto beispielsweise hat et ca. 5.000 – 8.000 Euro. Bei langer Lagerung und bei hoher Nutzung kann es zu spontanen Ausbrennungen und chemischen Reaktionen der Batterien kommen.

Prof. Dr. Frank Enders zieht eine eher nüchterne Bilanz was die Speicherfähigkeit von Strom im großen Umfang angeht.


 

 

 

Naturschutz

Gesellschaft zur Erhaltung der Eulen e.V.

Die Gesellschaft zur Erhaltung der Eulen e. V. (EGE) ist eine Organisation, die sich dem Naturschutz verschrieben hat und sich speziell für den Erhalt der Eulen und deren Lebensraum einsetzt.

Wattenrat

Der Wattenrat versteht sich als unabhängiger Naturschutz für die Küste und das Land. Dies ist eine sehr informative HP mit zahlreichen konkreten Themen bezüglich Naturschutz.
www.wattenrat.de

Rechtsanwalt
Prof. Dr. Elicker

Hr.Prof. Dr. Elicker verfügt über sehr viel Erfahrung und ein starkes Expertenteam 

http://www.windkraft-anwalt.de/

 

 

Rechtsanwältin

Renate Lorenz
Für alle Fragen rund um Windkraftanlagen
Hanau, Körnerstr.
Tel.: 06181/75198
Mobil: 0179-2059010


 

Rechtsanwalt
Moeller-Meinecke

Ein engagierter und kompetenter Anwalt für unsere Umwelt  

http://www.moeller-meinecke.de/

Komitee gegen Vogelmord e.V.

Windkraft und Vogelschutz

Arbeitskreis Göttinger Ornithologen

 

Der Arbeitskreis betreibt mit zeitgemäßen Methoden moderne, sachkundige und praxisbezogene Avifaunistik.

AGO