Faktensammlung Windkraft
Faktensammlung Windkraft

Risikobetrachtung für die Investition Windkraftanlage

Ertragsrisiko Wind
Der Wind ist der einzige Produktions- und Ertragsfaktor.
Wenn die Windgeschwindigkeit und der damit verbundene Windertrag falsch geschätzt werden, kommt es zwangsläufig zu einem negativen Ergebnis.
Gutachter, Projektplaner, Windanlagenhersteller etc. sind von falschen Prognosen nicht betroffen, da sie ihr Geld unmittelbar von den Betreibern erhalten.
Bei der geplanten Anlage am Wehenberg muss man mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit von einem Abschlag in der durchschnittlichen Windgeschwindigkeit von 0,2 bis 0,3 m/s ausgehen. Dies hat einen Einbruch auf der Ertragsseite von mind. 15% zur Folge.
In ganz Deutschland nimmt die Windgeschwindigkeit über einen langen Zeitraum nach einer Analyse von Prof. Dr. Andreas Otto seit 1996 um 25% ab.
Sogar der Bundesverband der Windenergie kommt bei einem Zeitreihenvergleich zu dem Ergebnis, dass die Winderträge rückläufig sind.
Eine wissenschaftliche Erklärung für diese Tatsache, dass auch zukünftig mit fallendem Windertrag zu rechnen ist, liefert die Potsdamer Forschungsstelle des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung (AWI). Durch die Erwärmung in der Arktis schwächt sich die Arktische Oszillation (Luftdruckgegensatz zwischen der Arktis und den mittleren Breiten) weiter ab.
Nur bei mehr als 6,0 m/s rentiert sich eine Windkraftanlage (OVAG).
Die OVAG wird zukünftig nur noch bei einer nachgewiesenen Windgeschwindigkeit von mehr als 6 m/s Windkraftanlagen projektieren. Aufgrund seiner langjährigen Erfahrung mit Windgutachten und Windkarten sieht Stefano Jardella (OVAG) viele Fehleinschätzungen auf diesem Gebiet. Schon Abweichungen um 0,1 m/s können ein Projekt unwirtschaftlich machen.


Risiko Projektrealisierung

Wie jede bauliche Maßnahme unterliegt auch das Errichten einer Windkraftanlage zahlreichen unbekannten Einflussgrößen. So können sich Baumaßnahmen aus den verschiedensten Gründen verzögern oder sich in der Art der Durchführung erheblich von der Planung unterscheiden. Dies ist in aller Regel stets mit einem Mehraufwand und demzufolge erhöhten Kosten verbunden.


Nebenkosten durch Verbände und Vereine
Klagen, nachträgliche Gutachten, neue Erkenntnisse, veränderte Besitzverhältnisse etc. können das Projekt verzögern und damit weitere Kosten entstehen lassen.
So werden nicht selten von Naturschutzverbänden noch in der Bauzeit oder nach Fertigstellung naturschutzgesetzlich relevante Erkenntnisse gewonnen, die zur Abschaltung bzw. Rückbau der Anlage führen oder eine erhebliche Kompensationszahlung nötig machen.


Einspeisevergütung nach EEG
Das Umweltministerium hatte bereits einen Vorstoß zur Reduzierung der EEG-Kosten unternommen. Eine Reduktion könnte auch zulasten der momentan gezahlten EEG-Umlagen führen. Es wäre sogar denkbar, dass dies rückwirkend greifen könnte.
Das müsste aber politisch durchsetzbar sein. In Anbetracht der enorm hohen Stromkosten, wird sich diesbezüglich ganz sicher etwas tun.


Zinszahlungsrisiko
Die jährliche Verzinsung (z.B. Genussrechte) ist an das wirtschaftliche Ergebnis der Gesellschaft gebunden. Sollte hier die Liquidität nicht ausreichen, müssten ggf. die
Zinszahlungen eingestellt werden.


Insolvenzfall
Es besteht das Risiko, dass der Betreiber bzw. die Gesellschafter in die Insolvenz gehen.


Rückzahlungsrisiko
Es besteht das Risiko, dass die Rückzahlung des eingezahlten Kapitals ganz oder in Teilen ausfällt. (Totalverlust)

 

Wirtschaftlichkeitsuntersuchung von Windparks

Werner Dalhdorf hat die Bilanzen und Wirtschaftlichkeitsanalysen von über 1.000 Windparks in einer Studie über einen Zeitraum von 20 Jahren näher beleuchtet. Insgesamt bleibt die tatsächlich erzielte  Rendite deutlich hinter den Versprechungen zurück. In über 25% der Windparks mussten die Anleger sogar mit Verlust rechnen. Ein Grund ist die Überbewertung des Windertrags (IWET Index), der in den letzten Jahren immer weiter zurückgeht.
Andere Gründe sind unseriöses Management und Zusatzkosten, die keiner berücksichtigt hat.

Studie>>

Auszug aus einem Prospekt Vermögensanlagen-Informationsblatt (VIB) Bürgerwindenergie Schnaittenbach GmbH & Co. KG

Aussichten für die Kapitalrückzahlung und Erträge
Diese Beteiligung hat unternehmerischen und langfristigen Charakter. Feste Verzinsungen werden nicht versprochen. Die Anbieterin hat eine Prognoserechnung vorgenommen, die im Verkaufsprospekt dargestellt ist.
Die Prognoserechnungen stellen die für die Zukunft vermuteten Einnahmen
und Ausgaben der Emittentin dar. Darauf basieren die prognostizierten Auszahlungen, die je nach Entwicklung der Emittentin variieren können.
(vgl. Quelle: Prospekt: Haftungshinweise)

Haftungsrisiko
Die Anleger sind Kommanditisten und haften gegenüber den Gläubigern der Emittentin in Höhe ihrer im Handelsregister eingetragenen Haftsumme.
Hat der Anleger seine Einlage in Höhe dieser Haftsumme geleistet, ist seine persönliche Haftung ausgeschlossen. Die persönliche Haftung des Anlegers kann unter Umständen wieder aufleben. Dies ist der Fall, wenn die Emittentin Auszahlungen an den Anleger vornimmt, die nicht durch entsprechende Gewinne gedeckt sind und damit Teile der Einlage des Anlegers an diesen zurückzahlt. Soweit dadurch die Einlage unter die eingetragene Haftsumme sinkt, haftet der Anleger bis maximal in Höhe seiner persönlichen Haftsumme.

(vgl. Quelle: Prospekt: Haftungshinweise)

Maximalrisiko
Es besteht das Risiko des Totalverlustes der Einlage. Daneben kann das Vermögen des Anlegers durch zusätzliche Vermögensnachteile, z.B. durch Kosten für Steuernachzahlungen oder Verpflichtungen aus einer persönlichen Fremdfinanzierung des Anteils bis hin zur Privatinsolvenz gefährdet werden. Deshalb ist die Beteiligung an der Vermögensanlage zum Zwecke der Altersvorsorge nur im Rahmen einer Beimischung in ein Anlegerportfolio geeignet.
(vgl. Quelle: Prospekt: Haftungshinweise)

 

Prospekt: Haftungshinweise

Dokument>>

Geldanlage und Investments in Windkraft

 

Weitere Informationen zu dem Thema "Finanzielles Risiko" bei Windkraftanlagen finden Sie unter:


Geldanlage-in-Windkraft>>

Naturschutz

Gesellschaft zur Erhaltung der Eulen e.V.

Die Gesellschaft zur Erhaltung der Eulen e. V. (EGE) ist eine Organisation, die sich dem Naturschutz verschrieben hat und sich speziell für den Erhalt der Eulen und deren Lebensraum einsetzt.

Wattenrat

Der Wattenrat versteht sich als unabhängiger Naturschutz für die Küste und das Land. Dies ist eine sehr informative HP mit zahlreichen konkreten Themen bezüglich Naturschutz.
www.wattenrat.de

Rechtsanwalt
Prof. Dr. Elicker

Hr.Prof. Dr. Elicker verfügt über sehr viel Erfahrung und ein starkes Expertenteam 

http://www.windkraft-anwalt.de/

 

 

Rechtsanwältin

Renate Lorenz
Für alle Fragen rund um Windkraftanlagen
Hanau, Körnerstr.
Tel.: 06181/75198
Mobil: 0179-2059010


 

Rechtsanwalt
Moeller-Meinecke

Ein engagierter und kompetenter Anwalt für unsere Umwelt  

http://www.moeller-meinecke.de/

Komitee gegen Vogelmord e.V.

Windkraft und Vogelschutz

Arbeitskreis Göttinger Ornithologen

 

Der Arbeitskreis betreibt mit zeitgemäßen Methoden moderne, sachkundige und praxisbezogene Avifaunistik.

AGO