Faktensammlung Windkraft
Faktensammlung Windkraft

Kosten der Stromerzeugung

 

Studien: Stromgestehungskosten für Windstrom
 

Die Gestehungskosten hängen bei Windkraftanlagen entscheidend vom Standort ab. Die Kosten von Onshore-Windkraftanlagen liegen in allen neuen Studien zwischen 0,06 und 0,10 Euro/kWh. Ein wesentlicher Faktor ist der kalkulatorische Zinssatz. Je niedriger dieser ist, desto geringer sind die Gestehungskosten. In den Studien geht man von einem Zinssatz um 4% aus. Dies entspricht einem Förderkredit, wie er beispielsweise von der KfW-Bankengruppe zur Verfügung gestellt wird. Die Differenz zum jeweiligen aktuellen Marktzins (ca. 7%) zahlt letztlich der Steuerzahler. Man spricht hier auch von einer indirekten Subvention.

Würde man den marktüblichen Zinssatz ansetzen, wären die Gestehungskosten wesentlich höher.

Wenn Fremdkapital von Banken aufgenommen wird, muss das Ausfallrisiko einkalkuliert werden. Banken halten das Ausfallrisiko bei Offshore-Windparks für so hoch, dass sie kein direktes Fremdkapital zur Verfügung stellen oder erhebliche Sicherheiten einfordern, daher können diese Projekte bisher nur von Großunternehmen durchgeführt werden, die über die Finanzstruktur des eigenen Unternehmens indirekten Zugriff auf das Fremdkapital haben.
Schwachpunkte der Studie sind u.a., dass die Kostenberechung einen zu niedrigen (marktunüblichen) Fremdkapitalzinssatz ansetzt und keine Kosten für back-up Kraftwerke für Windkraftanlagen berücksichtigt. Da die Gestehungskosten sehr stark von den Volllaststunden abhängen, müssten diese auch entsprechend geschlüsselt werden.

Die Lernkurve zeigt, dass im Bereich Solarstrom die Gestehungskosten deutlich fallen werden, während sich bei Strom aus Windkraft kaum etwas bewegen wird.

Windstrom braucht zwingend zusätzliche Stromnetze, die hier in den Kosten nicht betrachtet werden.

Windstrom hat zahlreiche ökonomische Probleme, die bei diesen Betrachtungen ausgeblendet werden.

So ist Windstrom weder grundlastfähig noch speicherfähig. Das führt zu Netzüberlastungen und darüber hinaus, dass der erzeugte Strom zwar ins Ausland verschenkt wird, aber vom Stromkunden via EEG bezahlt werden muss. 

Dies hat Belastungen in Milliardenhöhe zur Folge, die in der Kostenrechnung nicht auftauchen.

 

In kaum einer Studie werden Aussagen zur Geothermie oder Wasserkraft gemacht.

Bezüglich Biomasse muss angemerkt werden, dass diese grundlastfähig ist und somit keine stand-by Kraftwerke benötigt.

Solarstrom hat eine sehr gute Lernkurve und wird nach Angaben der Studie den Windstrom in der Kostenfrage deutlich überholen können.

 

Generell gilt: die Angaben in den Studien sind nur theoretische Zahlen; makroökonomisch werden ganz wesentliche Kosten unterschlagen.

 

 

Warum ist Windstrom so extrem teuer?

 

Windstrom ist, so eine neue Studie, sehr teuer.
Anfang 2013 hat Prof. Gordon Hughes eine Studie vorgelegt, in der detailliert aufgezeigt wird, dass Windkraftanlagen wenig effektiv arbeiten. In dieser Studie wurden im Zeitraum von 2000 bis 2011 insgesamt 1080 Windparks in Großbritannien und Dänemark mit weit über 3.000 Windkraftanalgen analysiert. Dabei konnte gezeigt werden, dass größere Windparks weniger effektiv sind. Der Nutzungsgrad der Anlagen sank innerhalb von 15 Jahren von 25% auf 11% bei onshore Anlagen. Für Windkraftanlagen auf dem Meer (off-shore) konnte festgestellt werden, dass der Nutzungsgrad innerhalb von 10 Jahren von 40% auf 15% sank.

Keine Anlage erreichte ihre theoretische Lebensdauer. Es musste frühzeitig repowered werden, bzw. die Anlagen wurden komplett abgebaut. Diese deutlich geringere Lebensdauer von Windkraftanlagen verschlechtern die Rendite erheblich und treiben letztlich die Erzeugungskosten massiv nach oben.


 

 

Vattenfall: Windkraftanlagen sind nach 13 Jahren schrottreif

 

Nach einer eingehenden Untersuchung kommt Vattenfall zu dem Ergebnis, dass Windkraftanlagen nach spätestens 13 Jahren nicht mehr effektiv arbeiten. Hier ist die beste Option diese Anlagen komplett auszumustern.
Dies zeigt, dass die Berechnung der Stromerzeugungskosten von der irrigen Annahme ausgeht, dass Windkraftanlagen über die theoretische Lebensdauer von 25 Jahren erfolgt..


 

 

 

Studie: Stromgestehungskosten Uni Stuttgart
Die niedrigsten Stromgestehungskosten ergeben sich für das Braunkohle-Dampfkraftwerk mit rund 29 Euro/MWh. Bei Windkraftstrom liegen die Gestehungskosten im Onshore-Bereich zwischen 96 und 144 Euro/MWh.
Die Kosten hängen sehr stark von der Lage ab.
Eine Sensitivitätsanalyse für Erneuerbare Energien hat gezeigt, dass die Kapitalkosten eine überragende Rolle spielen. Es wird festgehalten, dass die Regenerativen Energien auch bei wirtschaftlich günstigen Parameterannahmen immer noch um den Faktor zwei bis drei höhere Stromgestehungskosten als fossile/nukleare Kraftwerke aufweisen.


Uni-Stuttgart-Stromerzeugungskosten>>

 


Studie: Stromgestehungskosten Fraunhoferinstitut
Die Gestehungskosten von Strom hängen bei Windkraftanlagen entscheidend vom Standort ab. Die Stromgestehungskosten von Onshore-WEA liegen in dieser Studie zwischen 0,06 und 0,08 Euro/kWh. Ein wesentlicher Faktor ist der kalkulatorische Zinssatz. Je niedriger dieser ist, desto geringer sind die Gestehungskosten. In dieser Studie geht man von einem Zinssatz um 4% aus. Die Differenz zum jeweiligen aktuellen Marktzins (ca. 7%) zahlt letztlich der Steuerzahler. Man spricht hier auch von einer indirekten Subvention.
Wenn Fremdkapital von Banken aufgenommen wird, muss das Ausfallrisiko einkalkuliert werden. 
Schwachpunkte der Studie sind u.a., dass die Kostenberechung einen zu niedirgen (marktunüblichen) Fremdkapitalzinssatz ansetzt und keine Kosten für back-up Kraftwerke für Windkraftanlagen berücksichtigt. Da die Gestehungskosten sehr stark von den Volllaststunden abhängen, müssten diese auch entsprechend geschüsselt werden.

Stromgestehungskosten_Fraunhofer_Institut

 

Vergleich verschiedener Studien und Aufstellung der Stromgestehungskosten
Für Erneuerbare Energien können die Stromgestehungskosten näherungsweise in Höhe der mittleren gesetzlichen Einspeisevergütung abzüglich des kalkulatorischen Gewinns des Betreibers angenommen werden, da diese Vergütungssätze eine wirtschaftliche Umsetzung von Anlagen zur Erzeugung von Strom aus Erneuerbaren Energien und eine angemessene Gewinnerzielung ermöglichen.
Die Zahlen liegen hier bei den Stromgestehungskosten für Braunkohle bei 33 Euro/MWh und bei Windkraft Onshore bei 65-81 Euro/MWh.



http://de.wikipedia.org/wiki/Stromgestehungskosten

Naturschutz

Gesellschaft zur Erhaltung der Eulen e.V.

Die Gesellschaft zur Erhaltung der Eulen e. V. (EGE) ist eine Organisation, die sich dem Naturschutz verschrieben hat und sich speziell für den Erhalt der Eulen und deren Lebensraum einsetzt.

Wattenrat

Der Wattenrat versteht sich als unabhängiger Naturschutz für die Küste und das Land. Dies ist eine sehr informative HP mit zahlreichen konkreten Themen bezüglich Naturschutz.
www.wattenrat.de

Rechtsanwalt
Prof. Dr. Elicker

Hr.Prof. Dr. Elicker verfügt über sehr viel Erfahrung und ein starkes Expertenteam 

http://www.windkraft-anwalt.de/

 

 

Rechtsanwältin

Renate Lorenz
Für alle Fragen rund um Windkraftanlagen
Hanau, Körnerstr.
Tel.: 06181/75198
Mobil: 0179-2059010


 

Rechtsanwalt
Moeller-Meinecke

Ein engagierter und kompetenter Anwalt für unsere Umwelt  

http://www.moeller-meinecke.de/

Komitee gegen Vogelmord e.V.

Windkraft und Vogelschutz

Arbeitskreis Göttinger Ornithologen

 

Der Arbeitskreis betreibt mit zeitgemäßen Methoden moderne, sachkundige und praxisbezogene Avifaunistik.

AGO