Faktensammlung Windkraft
Faktensammlung Windkraft

Windertrag nimmt ab!

Prognose und Entwicklung des Windertrags


Für das Betreiben von Windkraftanlagen ist der Windertrag die alles entscheidende Größe. Windanlagenbetreiber, Manager von Windkraft-Fonds und Wissenschaftler zeichnen hier ein ernüchterndes Bild. Zukünftig wird der Windertrag fallen, das ist die Feststellung des
Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung.
Prof. Dr. Andreas Otto kommt in seiner Faktensammlung zu der Erkenntnis, dass der Windertrag seit 1993 über die Jahre hinweg um 25% gesunken ist. Wissenschaftler im Geodynamik Forschungszentrum (u.a. Robert Vautard) stellen fest, dass der Wind an der Erdoberfläche (mittlere Breiten der Nordhalbkugel) in den letzten 30 Jahren deutlich abgenommen hat. Geschäftsberichte von Windkraft-Fonds zeigen ebenfalls einen Rückgang des Windertrags auf. Obwohl in 2013 mehr Windkraftanlagen installiert waren als jemals zuvor, wurde weniger Windstrom erzeugt. Es ist kein Wunder, dass immer öfter Windparkbetreiber in finanzielle Schieflage kommen.
 

Wenn der Rotor ruht!

 

Der jährliche Windenergie Report Deutschland, den das Fraunhofer Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES), erstellt, weist einen erheblichen Zubau an Windkraftanlagen auf, aber der erzeugte Bruttostrom ist in 2014 insgesamt dennoch sogar gesunken. Ein Investment in Windkraft scheint keine gute Sache zu sein, weder ökologisch noch für seine Renditebetrachtung. In 2014 gab es 1700 zusätzliche Anlagen und dennoch ist der Windertrag rückläufig, da sollte man schon etwas vorsichtig sein, so der Artikel.

 

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Zukünftige Entwicklung der Windverhältnisse

Mit dem Klimawandel scheinen sich auch die Windverhältnisse und somit auch die Möglichkeiten für die Windnutzung zu ändern.
Der IPCC erwartet eine Zunahme an Intensität der Westwinde für Mitteleuropa.
Es sollen zukünftig heftigere und stärkere Stürme geben, diese sollen aber insgesamt seltener für Mitteleuropa auftreten. Dies wird mit dem Abschmelzen der Polarkappen und den dadurch veränderten Strömungsverhalten erklärt.
Da aber das Klima sehr komplex ist, halten Klimaforscher wie z.B, Thomas Stocker (Uni Bern) solche Erklärungen aus wissenschaftlicher Sicht für nicht zuverlässig.

Für das Gebiet in Großbritannien werden stärkere Winde im Winter und schwächere im Sommer von Gareth Harrison (Uni Edinburgh) prognostiziert.
Solche und ähnliche Veränderungen werden für Westeuropa generell auch von einer Forschergruppe um Kay Suselj (Ossietzky-Universität in Oldenburg) und anderen Forschern erwartet. Andere Wissenschaftler sehen in Nordeuropa keine wesentlichen Änderungen der Windverhältnisse.

Wichtig für die Windbranche ist aber nicht so sehr die Stärke, sondern die saisonale Verteilung. Sollten die Prognosen zutreffen, würde dies bedeuten, dass im Winter die Windräder aufgrund hoher Windgeschwindigkeiten abgeschaltet werden müssten und im Sommer öfter wegen zu wenig Wind still stehen würden. Dies ist die Feststellung von Peter Werner, Klimaexperte vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung.

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IWET-Index
Der IWET-Index dient als Bezugsgröße für den Referenzzeitraum aller Windertragsjahre.
Hierbei werden die Windjahre von 1975 bis 2004 als der 100-Prozent-Zeitraum berücksichtigt.

Der Wind nimmt eher ab
In einer sehr ausführlichen Analyse der Windverhältnisse und Erträge aus Windnutzung kann Prof. Dr. Andreas Otto in seiner Faktensammlung zur Windenergie aufzeigen, dass der Windertrag seit 1993 über die Jahre hinweg um 25% gesunken ist. 

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(Quelle: Prof. Dr. Andreas Otto , Faktensammlung  zur Windenergie)

 

 

Geschäftsberichte von Windfonds

Auch in verschiedenen Geschäftsberichten von Windfonds sind solche und ähnliche Zahlen zu entnehmen, was letztlich zu einem hohen Risiko speziell für Bürgerwindparks führt.
Letztendlich wird auch von Experten auf dieses Risiko hingewiesen und von einem Investment abgeraten.

vgl: Risiko-Windkraft



Weniger Wind mehr Kohle und
Gas

Das Windaufkommen, so ist in diesem Artikel zu erfahren, nimmt immer weiter ab. Die Stromproduktion ging zwischen Januar und Juni zurück: Hauptgrund dafür war, dass der Wind im Vergleich zum Vorjahr vor allem zu Jahresbeginn weit weniger stark wehte. Dadurch wurde fast zehn Prozent weniger Strom erzeugt.

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Luftdruckgegensatz nimmt ab 

Wissenschaftler der Potsdamer Forschungsstelle des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung (AWI) konnten nun modellhaft belegen, dass die Wahrscheinlichkeit für kalte Winter zunehmen, wenn das arktische Eis weiter abnimmt. Die Grundannahme ist, dass durch die Erwärmung der Luft, die Atmosphäre instabil wird. Dies hat Auswirkungen auf das typische Zirkulationsverhalten und auf die Luftdruckmuster.
Wenn die Arktische Oszillation (Luftdruckgegensatz zwischen der Arktis und den mittleren Breiten) hoch ist, entsteht ein starker Westwind, der im Winter unser typisches windreiches Wetter bringt, wenn dieser gering ist oder ganz ausbleibt, so können eiskalte Winter entstehen. Dabei kann sehr kalte arktische Luft bis tief nach Mitteleuropa vordringen. Die vorliegenden Modellrechnungen, so argumentiert Ralf Jaiser, zeigen, dass der Luftdruckgegensatz abgeschwächt wird.

Anmerkung: Dies führt logischerweise auch zu geringerem Windaufkommen.

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Wind nimmt ab!
Physikalisch ist es leicht zu erklären, dass den meisten Weltgegenden gar keine stürmischeren Zeiten bevorstehen. Denn nach den Modellen erwärmen sich die hohen Breiten stärker als die Regionen rund um den Äquator (was auch erklärt, warum der Klimawandel in der Arktis schon so deutlich sichtbar ist). Unterm Strich nehmen die Temperaturunterschiede auf der Planetenoberfläche damit ab - wodurch die Winde sogar schwächer wehen.

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Weniger Wind- und Sonnenstrom im ersten Quartal 

Die Stromproduktion aus Wind- und Solarenergie ist im ersten Quartal deutlich gesunken. Im Vergleich zum Vorjahresquartal ist ein Rückgang in Deutschland von 17,3 Prozent auf 16,18 Terawattstunden zu verzeichnen, teilte das Internationale Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR) mit.

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Weniger Windstrom im Jahr 2013

In einem WiWo Artikel wird berichtet, dass die Produktion der Erneuerbaren Energien auf ein neues Rekordniveau gestiegen ist. Dies gilt für Sonnenenergie, aber nicht für Windstrom. Im Bereich Windstrom ist die Produktion in 2013 gefallen, obwohl die Zahl der installierten Anlagen weiter zugenommen hat.
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Wissenschaftliche Studie:  Wind wird weniger!

Der Wind an der Erdoberfläche hat in den letzten 30 Jahren deutlich abgenommen, so ist in einem Artikel der wissenschaftlichen Zeitschrift Spektrum zu erfahren. ...

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Es weht ein immer schwächerer Wind durch Deutschland.


In Norddeutschland hat die mittlere Windgeschwindigkeit bei 10 m ü.NN in den letzten 10 Jahren von 3,9 m/s auf etwa 3,5 m/s abgenommen.
Erstaunlich scheint zu sein, dass auf der offenen See und vor der Küste dieser Trend so nicht vorhanden ist. Wissenschaftler vermuten, dass Windkraftanlagen die Windgeschwindigkeit merklich negativ beeinflusst. Dies führt auch dazu, dass es zu weniger Schadstoffaustausch kommt und zu einer deutlichen Erwärmung in den Regionen.

Weht irgendwo immer mal etwas Wind?
 

Irgendwo weht immer Wind. Das ist die Hauptaussage vieler Windkraftbefürworter. Genau diese Aussage scheint aber nicht zu stimmen. Eine Analyse hat ergeben, dass es sehr oft in großen Teilen von Europa zeitgleich zu einem ähnlichen Windaufkommen neigt. Dadurch wird die Hoffnung zunichte gemacht dass man Windstrom innerhalb einer Region oder sogar Europas austauschen könnte. Wenn Wind weht, dann auch zeitgleich in vielen Ländern Europas. Die nachfolgende Grafik zeigt diesen Zusammenhang mit Deutschland, Frankreich, Schweden und Dänemark sehr signifikant.


 

Naturschutz

Gesellschaft zur Erhaltung der Eulen e.V.

Die Gesellschaft zur Erhaltung der Eulen e. V. (EGE) ist eine Organisation, die sich dem Naturschutz verschrieben hat und sich speziell für den Erhalt der Eulen und deren Lebensraum einsetzt.

Wattenrat

Der Wattenrat versteht sich als unabhängiger Naturschutz für die Küste und das Land. Dies ist eine sehr informative HP mit zahlreichen konkreten Themen bezüglich Naturschutz.
www.wattenrat.de

Rechtsanwalt
Prof. Dr. Elicker

Hr.Prof. Dr. Elicker verfügt über sehr viel Erfahrung und ein starkes Expertenteam 

http://www.windkraft-anwalt.de/

 

 

Rechtsanwältin

Renate Lorenz
Für alle Fragen rund um Windkraftanlagen
Hanau, Körnerstr.
Tel.: 06181/75198
Mobil: 0179-2059010


 

Rechtsanwalt
Moeller-Meinecke

Ein engagierter und kompetenter Anwalt für unsere Umwelt  

http://www.moeller-meinecke.de/

Komitee gegen Vogelmord e.V.

Windkraft und Vogelschutz

Arbeitskreis Göttinger Ornithologen

 

Der Arbeitskreis betreibt mit zeitgemäßen Methoden moderne, sachkundige und praxisbezogene Avifaunistik.

AGO