Faktensammlung Windkraft
Faktensammlung Windkraft

Stromnetze und Windkraft

Windenergie und der Netzausbau

Windkraft benötigt zusätzliche Netze, um den Strom zu transportieren. Diese Ausbaukosten stellen zukünftig einen ganz erheblichen Kostenfaktor dar. Die Netzagenturen werden diese Kosten auf den Stromkunden übertragen.

Die Kosten werden den Strom zukünftig noch teurer machen und besonders ärmere Haushalte prozentual noch mehr belasten. Wissenschaftler bezweifeln zunehmend, ob die so genannten Stromautobahnen überhaupt nötig sind.



Niklas kostet Stromkunden Millionen
 

Während des Sturms NKLAS mussten zahlreiche Eingriffe in das Stromnetz zwecks Stabilisierung vorgenommen werden. Diese Kosten müssen selbstverständlich vom Stromkunden bezahlt werden. Während des Sturms wurden Windkraftanlagen deaktiviert, da diese sonst zuviel Strom eingespeist hätten bzw. auch technischen Schaden genommen hätten. Diesen Ausfall an Produktion wird ebenfalls vom Stromkunden beglichen.

 

Fehlende Netze bei Windkraftanlagen (On-shore)

 

Der Netzausbau kommt dem Ausbau der Windkraftparks nicht hinterher.
Die Folge ist, dass immer mehr Windkraftanlagen abgeschaltet werden.
Der potenzielle Strom, der hätte erzeugt werden können, wird durch die EEG-Umlage aber dennoch vom Stromkunden bezahlt. Besonders häufig ist der Nord-Osten von den Zwangsabschaltungen betroffen. Hier sind es bis zu 38% der Abschaltungen.

 

Intelligente Netze stecken im Planungschaos fest!


Ein wesentlicher Bestandteil der Energiewende, die intelligenten Netze, werden auf absehbarer Zeit nicht realisiert. Dadurch können die Stromkunden auch zukünftig nicht von den günstigen Strompreisen an der Strombörse profitieren. In diesem Artikel werden die Gründe für das Versagen angesprochen. Es wird deutlich, dass auch in den nächsten Jahren nicht mit einer Realisierung der Netze zu rechnen ist. Die Kosten für die intelligenten Netze sind jetzt schon enorm hoch.

 

Tschechien muss sich gegen Ölostrom aus Deutschland wehren!
 

Die Öko-Stromüberkapazitäten werden von Deutschland nach Tschechien ins Stromnetz eingespeist. Das führt zu erheblichen Problemen bei unseren Nachbarn. Nun setzt sich die tschechische Regierung zur Wehr und installiert Schutztransformatoren. Diese Transformatoren sollen den aus Deutschland zufließende elektrischen Strom einen Widerstand entgegensetzen, damit der Strom nicht in die Tschechei gelangen kann. Die Folge wird sein, dass dieser Strom sich einen anderen Weg suchen wird und möglicherweise nach Deutschland zurückfließt und die Stromnetze weiter destabilisiert.

 

Kosten für den Netzausbau


 

Der BDEW schätzt die Ausgaben für den Netzausbau bezüglich Onshore-Windkraftanlagen auf jährlich etwa 4,5 Milliarden Euro. Für den Ausbau der Offshore-Windkraftparks werden die Kosten in die zweistelligen Milliarden Euro gehen.

 

Die Stromautobahnen in den Süden kosten 20 Milliarden Euro

 

Die Netzbetreiber rechnen in einem Artikel der Wirtschaftswoche mit Gesamtkosten in Höhe von 20 Milliarden Euro für den Bau der Stromtrassen in den Süden Deutschlands. Sollte die Stromtrasse in größeren Abschnitten unterirdisch verlegt werden müssen, so werden die Kosten bedeutend höher ausfallen. Bürgerproteste könnten zudem den Bau verzögern und damit die Gesamtkosten weiter nach oben treiben, wird in dem Bericht festgestellt.
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Windenergie gefährdet Stromnetze


Das europäische Stromnetz ist durch deutsche Windenergie in Gefahr. Bei starkem Wind wird unkoordiniert so viel Strom erzeugt, dass dieser die Stromnetze im europäischen Ausland gefährdet, da Deutschland den überschüssigen Strom in andere Netze umleitet.

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Netzausbau kostet bis zu 42 Milliarden Euro extra!

 

Zusätzlich zu den geplanten Stromautobahnen für Deutschland wird auch ein neues Verteilnetz mit bis zu 193.000 Kilometern weiteren Leitungstrassen aufzubauen sein, dies geht aus einer neuen Studie der Deutschen Energieagentur (Dena) hervor.

Geht es nach dem Netzentwicklungsplan der Bundesregierung bis 2030, wird der Neubau von rund 135.000 Kilometer regionaler und kommunaler Stromtrassen nötig, merkt die Studie an. Ferner müssten rund 21.000 Trassenkilometer umgebaut werden.

Die Kosten hierfür rechnen sich für viele Netzbetreiber nicht, hier soll der Staat mit Steuermitteln respektive der Stromkunde einspringen.
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In der Nordsee entstehen Netze für Geisterwindparks

Tennet (Netzbetreiber) ist gesetzlich gezwungen in der Nordsee ein Kabel für 1 Milliarde Euro zu verlegen. Da es an Windparks (Offshore) fehlt, ist es zweifelhaft, ob diese Stromtrasse jemals ausgelastet sein wird. Die Bundesregierung hat die Haftungsrisiken auf die Verbraucher abgewälzt, nun kündigt Tennet Chef Lex Hartmann an, dass man mit der Realisierung beginnen könne.

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Video: Die Lüge vom Netzausbau (Monitor 20.02.2014)

In diesem Video wird aufgezeigt, dass der Netzausbau für den Transport von Windstrom nicht nötig ist.

 

 

Die wichtigsten Aussagen:

 

Prof. Lorenz Jarass, Hochschule RheinMain: "Es ist sehr wahrscheinlich, dass ein beträchtlicher Teil der jetzigen Netzausbauplanungen Fehlinvestitionen sind. Wenn diese Netze gebaut werden, müssen diese Investitionen vom Stromverbraucher bezahlt werden, obwohl sich später herausstellen wird, dass diese Leitungen gar nicht erforderlich sind."

 

Prof. Hirschhausen, TU Berlin: "Unsere Berechnungen zeigen, dass die Versorgungssicherheit Süddeutschlands inklusive der Abschaltung der Atomkraftwerke, die ja überwiegend in Süddeutschland stehen, nicht gefährdet ist. Auch Mitte der 20er Jahre und dass sie nicht davon abhängt, ob jetzt diese HGÜ-Leitungen gebaut werden."

Professor Jarass von der FH in Wiesbaden hat die Trassen ebenfalls wissenschaftlich untersucht, mit dem gleichen Ergebnis: das bestehende Netz reicht auch für die Windkraft.

 

Quelle: (Monitor WDR)

http://www.wdr.de/tv/monitor/sendungen/2014/0220/strom.php5 

Agora-Studie zum Netzausbau: Den Ausbau des Stromnetzes zahlen vor allem Menschen auf dem Land

Der Think-Tank Agora stellt in einer Analyse fest, dass die Kosten für die Stromnetze ungleich verteilt sind. In Düsseldorf bezahlt ein Stromkunde beispielsweise 4,75 Cent je Kilowattstunde für Netzentgelte. Die Netzentgelte sind Teil des Strompreises – und sie variieren extrem in Deutschland. Ein Brandenburger zahlt mehr als das Doppelte: 9,88 Cent je Kilowattstunde. Windparks und Solaranlagen werden vor allem auf dem Land gebaut, deswegen müssen hier auch die Verteilnetze am stärksten ausgebaut werden, um den Strom aufzunehmen. Außerdem wird der Strom hier über längere Distanzen transportiert. Beides sorgt für höhere Netzentgelte. In ländlichen Regionen entsteht eine ungünstige Kostenentwicklung durch den Ausbau der Netze. Hinzu kommt, dass die Zahl der Stromkunden aufgrund der demografischen Entwicklung in einigen Teilen Deutschlands sinke, stellt die Studie fest. Insgesamt fallen jetzt schon 17 Milliarden Euro Kosten für den Netzausbau an, die entsprechend ungleich verteilt werden. 
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Agora-Studie: Den Ausbau des Stromnetzes zahlen vor allem Menschen auf dem Land!

 

AGORA-STUDIE>> 

Woidke (SPD) droht mit Windkraft-Stopp
 

Lange galt Brandenburg als Branchenprimus in Sachen Erneuerbare Energien, doch jetzt stellt Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) das Tempo der Energiewende infrage.

Hohe Netzentgelte werden vor allem in jenen Regionen mit viel Ökostromerzeugung fällig. Schon heute zahlen Brandenburger bundesweit die höchsten Leitungsgebühren. Mit 352 Euro wird ein märkischer Durchschnittshaushalt im Jahr belastet, in Baden-Württemberg sind es 100 Euro weniger.


 


 

Naturschutz

Gesellschaft zur Erhaltung der Eulen e.V.

Die Gesellschaft zur Erhaltung der Eulen e. V. (EGE) ist eine Organisation, die sich dem Naturschutz verschrieben hat und sich speziell für den Erhalt der Eulen und deren Lebensraum einsetzt.

Wattenrat

Der Wattenrat versteht sich als unabhängiger Naturschutz für die Küste und das Land. Dies ist eine sehr informative HP mit zahlreichen konkreten Themen bezüglich Naturschutz.
www.wattenrat.de

Rechtsanwalt
Prof. Dr. Elicker

Hr.Prof. Dr. Elicker verfügt über sehr viel Erfahrung und ein starkes Expertenteam 

http://www.windkraft-anwalt.de/

 

 

Rechtsanwältin

Renate Lorenz
Für alle Fragen rund um Windkraftanlagen
Hanau, Körnerstr.
Tel.: 06181/75198
Mobil: 0179-2059010


 

Rechtsanwalt
Moeller-Meinecke

Ein engagierter und kompetenter Anwalt für unsere Umwelt  

http://www.moeller-meinecke.de/

Komitee gegen Vogelmord e.V.

Windkraft und Vogelschutz

Arbeitskreis Göttinger Ornithologen

 

Der Arbeitskreis betreibt mit zeitgemäßen Methoden moderne, sachkundige und praxisbezogene Avifaunistik.

AGO