Faktensammlung Windkraft
Faktensammlung Windkraft

Klimakiller Windkraftanlagen

Windkraftanlagen gefährden das Klima


Die Max-Planck-Gesellschaft beschäftigt sich im Umfeld Geoforschung und Klimaforschung mit dem Phänomen der  Windenergie im globalen System der Sonne und Erde.
Durch die Sonnenstrahlung werden auf der Erde viele Kreisläufe angetrieben.
Das so genannte Konvektionskarussell kurbelt am Tag den globalen Wind- und Wasserkreislauf im Wettersystem an. Dabei steigt bodennahe Luft auf und nimmt Feuchtigkeit mit in die Höhe und umgekehrt sinkt kalte Luft zu Boden und wird dort erwärmt.
Die Forscher können diese wesentlichen, großen Kreisläufe im Erdsystem modellieren und realistisch abschätzen. Die Ergebnisse, die daraus gewonnen werden, sind für Nicht-Wissenschaftler sehr verblüffend.
Besonders interessant ist dabei die Frage, wie viel Leistung können in Form Erneuerbarer Energie aus dem Erdsystem abgezapft werden, ohne es nachhaltig zu verändern.
In wissenschaftlichen Kreisen ist es längst bekannt, dass Erneuerbare Energien nicht unbegrenzt nutzbar sind, ohne dem Ökosystem Erde nachhaltig zu schaden.
Windenergie über Land ist dabei ein mittlerweile klassisches Beispiel.
Windenergie steht am Ende einer Kette, die mit 1000 Terawatt beginnt.
So viel Leistung fließt durch die solare Erwärmung in die globale Erzeugung von Wind.
An der Erdoberfläche können maximal 500 Terrawatt von Windkraftanlagen genutzt werden. Berücksichtig man das Verhältnis der Landfläche zur Wasserfläche, so stehen  lediglich 125 Terawatt zur Verfügung.
Turbulenzen und Reibungen in der Atmosphäre führen dazu, dass 77 Terawatt nicht genutzt werden können.
Insgesamt verbleiben 50 Terawatt für die technische Nutzung von Windkraft.
Würde man diese Leistung jedoch voll ausschöpfen, käme die weltweite Wettermaschine ins Stottern. Nachhaltig nutzen ließen sich maximal zehn Prozent davon, schätzt Axel Kleidon. Diese fünf Terawatt entsprächen demnach knapp einem Drittel des gesamten Energiebedarfs der Menschheit.

Schlussfolgerung
Lediglich ein Drittel des Energiebedarfs kann von Windkraft gedeckt werden.
Wenn mit Windkraft mehr als 5 Terawatt Energie dem Weltklima entzogen wird, bestehen große Gefahren für das Weltklima.
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Retten Windkraftanlagen das Klima?


Es wird behauptet, dass Windkraftanlagen das Klima retten könnten, indem diese CO2 einsparen würden. Dies ist eine Hypothese, die man etwas näher beleuchten müsste. Sicherlich wird durch das Verbrennen von fossilen Energieträgern CO2 frei, aber was genau passiert durch den Einsatz von Windkraftanlagen?

Befürworter der These, dass Windkraftanlagen das Klima retten könnten, lassen keinen Zweifel daran, dass der Beitrag, den einzelne Windkraftanlagen leisten können, sehr gering ist. Erst durch die Addition aller Windkraftanlagen ist eine Nachweisbarkeit gegeben, so jedenfalls die These.
Meteorologisch gibt es dazu keinen Beweis in Form von Messdaten.
Man beruft sich lediglich auf Herstellerangaben und theoretischen Berechnungen.

Können Windkraftanlagen tatsächlich das Klima retten?
Oder gibt es Gründe anzunehmen, dass Windkraftanlagen durch weitere Faktoren eher das genaue Gegenteil begünstigen?

Nachfolgend werden ein paar Gründe aufgezählt, die die verbreitete These nicht stützen können, dass Windkraftanlagen das Klima retten, sondern eher das Gegenteil anzunehmen ist.

 

 

1. Energiebilanz und CO2 Reduktion von Windkraftanlagen
Bevor Windkraftkraftanlagen in Betrieb genommen werden, muss sehr viel Energie aufgebracht werden. Hierzu dient eine Betrachtung der Energiebilanz, des Erntefaktors und der Amortisation von Windkraft und anderen Energiearten.
Bei der Betrachtung müssen alle Aufwände für die Herstellung der Anlagen, der Energieaufwand für Rohstoffgewinnung, Produktion, Transport, Montage, Wartung über die Lebenszeit und Rückbau und Entsorgung der Materialien mit hinzugerechnet werden. Der so errechnete kumulierte Energieaufwand ist erheblich und beläuft sich auf enorme CO2 Werte, wenn man dies entsprechend umschlüsselt.


CO2 Reduktion durch Windkraftanlagen
Unsere Atmosphäre besteht im wesentlichen aus Stickstoff (78%) und Sauerstoff (21%). Kohlenstoffdioxid (CO2) hat einen Anteil von ca. 0,04%.

Jährlich gelangen etwa 600 - 1.000 Giga-Tonnen CO2 in die Atmosphäre. Davon sind 96% natürlichen Ursprungs und lediglich etwa 4% (ca. 29 Giga t/Jahr) sind auf menschliche Aktivitäten zurückzuführen.
Den größten Beitrag zum natürlichen Treibhauseffekt mit fast 21°C hat Wasserdampf (H2O). Mit ca. 7°C wird der Beitrag von Kohlendioxid (CO2) geschätzt.

Grundsätzlich beträgt die Höhe der CO2-Einsparung max. eine Tonne CO2 je Megawattstunde Strom.
2012 wurden 46 TWH Strom aus Windkraft in Deutschland erzeugt.
Dies bedeutet, dass mathematisch 46.000.000 Tonnen CO2 eingespart wurden.
46.000.000 Tonnen CO2 entsprechen 0,046 Giga-Tonnen CO2.
Windkraft kann vor dem Hintergrund, dass jährlich bis zu 1.000 Giga-Tonnen CO2 auf natürliche Weise freigesetzt werden, mit einem Beitrag von 0,046 Giga-Tonnen nichts zur Reduktion beitragen.


1MWH = 1 Tonne CO2
46 TWH = 46.000.000 MWH

46 TWH = 46.000.000 Tonnen CO2
46 MegaTonnen CO2 = 0,046 GigaTonnen CO2

Auch in den Medien wird erkannt, dass Windkraft nichts zur Reduzierung von CO2 beiragen kann.
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2. Windkraftanlagen vernichten CO2-Senken
Windkraftanlagen werden im ganzen Land gebaut. Dass dabei wenig auf Naturverträglichkeit geachtet wird, ist nun schon lange kein Geheimnis mehr.
Die wichtigsten CO2-Senken (Wälder) müssen Windkraftanlagen weichen, somit kann die Natur weniger CO2 speichern und gibt dies direkt in die Luft ab.



3. CO2-Handel
Europa- und weltweit werden sogenannte CO2 Zertifikate gehandelt.
Durch den Einsatz von Windkraftanlagen fallen die Preise für CO2 Zertifikate deutlich. Das bedeutet, dass andere Länder (z.B. Osteuropa) nun Strom aus alten Kraftwerken viel billiger produzieren können und somit deutlich mehr CO2 freisetzen
.



4. Windkraftanlagen verhindern Energieeinsparungen

Windkraftanlagen verhindern Einsparmöglichkeiten in enormen Umfang.
Beispielsweise können Kraft-Wärme-Kopplung nicht genutzt werden.
Durch den Einsatz von Windkraftanlagen wird die Abwärme der konventionellen Kraftwerke nicht genutzt, da diese nun nicht mehr kontinuierlich zur Verfügung steht.
Als Ersatz hierfür müssen zusätzliche konventionelle Kraftwerkkapazitäten aufgebracht werden, die ohne Windkraftanlagen gar nicht anfallen würden.


5. Schatten-Kraftwerke
Da Windkraftanlagen den produzierten Strom nicht speichern können, müssen konventionelle Kraftwerke stets bereit gehalten werden. Solche Anlagen werden auch als back-up Kraftwerke (Schatten-Kraftwerke) bezeichnet. Da diese ständig heruntergefahren und auch immer wieder hochgefahren werden müssen, je nachdem, wie viel Strom durch Windkraft erzeugt wird, ist hier eine Erhöhung des CO2 Ausstoßes zu verzeichnen, der bei einem kontinuierlichen Betrieb der Anlage so nicht anfallen würde. Dieser zusätzliche CO2 Gehalt wird von Windkraftanlagen verursacht.



6. Windkraftanlagen verhindern Innovationen
Durch den Einsatz von Windkraftanlagen ist es nicht mehr wirtschaftlich ältere Anlagen zu modernisieren, da diese nicht mehr kontinuierlich betrieben werden können. Moderne Techniken zur Reduzierung von CO2 kommen so nicht mehr zum Einsatz.

 

7. Studie: Windkraftanlagen führen zur Erwärmung

Eine groß angelegte US-Studie konnte erstmals das bestätigen, was schon viele Meteorologen erwartet haben. Windkraftanlagen erhöhen die klimatische Temperatur.

Ein Forschungsprojekt der State University of New York fand heraus, dass die Temperatur auf der Fläche der Windkraftparks in den letzten zehn Jahren im Mittel um 0,72 Grad stärker gestiegen ist als bei ungenutzten Flächen.
Dies wurde in der Fachzeitschrift Nature Climate Change (doi: 10.1038/nclimate1505) am 29. April 2012 veröffentlicht.


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US-Studie>>

 

 

Resümee
Theoretisch und modellhaft scheinen Windkraftanlagen CO2 in einem sehr geringen Umfang reduzieren zu können. Man spricht hier von einem infinitesimalen Wert, also einem Wert der praktisch gegen Null geht.
Wenn allerdings auch die direkten und indirekten Folgen (Punkte 1-6) berücksichtigt werden, so dreht die Bilanz ins Negative.

Besonders beunruhigend ist aber der Punkt 7.
Hier wurde zum ersten Mal eine zweifelsfreie meteorologische Temperaturerhöhung durch Windkraftanlagen nachgewiesen.

Die These, dass Windkraftanlagen Klimakiller sind, ist wesentlich plausibler als alles andere.

 


Naturschutz

Gesellschaft zur Erhaltung der Eulen e.V.

Die Gesellschaft zur Erhaltung der Eulen e. V. (EGE) ist eine Organisation, die sich dem Naturschutz verschrieben hat und sich speziell für den Erhalt der Eulen und deren Lebensraum einsetzt.

Wattenrat

Der Wattenrat versteht sich als unabhängiger Naturschutz für die Küste und das Land. Dies ist eine sehr informative HP mit zahlreichen konkreten Themen bezüglich Naturschutz.
www.wattenrat.de

Rechtsanwalt
Prof. Dr. Elicker

Hr.Prof. Dr. Elicker verfügt über sehr viel Erfahrung und ein starkes Expertenteam 

http://www.windkraft-anwalt.de/

 

 

Rechtsanwältin

Renate Lorenz
Für alle Fragen rund um Windkraftanlagen
Hanau, Körnerstr.
Tel.: 06181/75198
Mobil: 0179-2059010


 

Rechtsanwalt
Moeller-Meinecke

Ein engagierter und kompetenter Anwalt für unsere Umwelt  

http://www.moeller-meinecke.de/

Komitee gegen Vogelmord e.V.

Windkraft und Vogelschutz

Arbeitskreis Göttinger Ornithologen

 

Der Arbeitskreis betreibt mit zeitgemäßen Methoden moderne, sachkundige und praxisbezogene Avifaunistik.

AGO