Faktensammlung Windkraft
Faktensammlung Windkraft

Burghaun

Keine Windkraft in Burghaun!

In Burghaun soll der Weg frei gemacht werden, um Windkraftanlagen zu errichten.
Dabei könnten Windkraftanlagen der neusten Generation projektiert werden, die eine Gesamthöhe von über 200 m haben.
Das wäre so als würde man den in Frankfurt am Main stehenden Messeturm oder den Maintower in Burghaun aufbauen wollen und das gleich mehrfach, denn es werden immer mehr als ein Windrad errichtet. Die Landesregierung Hessen hat die Vorgabe erlassen, dass in Hessen etwa 2% der Landesfläche für Windkraft vorzusehen sind.
Wenn die Landesregelung (zwei Prozent der Gemeindefläche) umgesetzt wird, bedeutet dies, dass Burghaun eine Fläche in der Größe von 55 bis 60 Hektar für Windkraftanlagen zur Verfügung stellen müsste. Allerdings sind momentan sogar wesentlich mehr ausgewiesen, was zu einer entschlossenen Ablehnung geführt hat.

Der RP Kassel schreibt in seinen Richtlinien, dass Windkraftanlagen zu Konzentrationsstellen zusammen zu fassen sind. Es liegt also der Verdacht sehr nahe, dass Burghaun mit sehr vielen Windparks "beglückt" werden soll.

Wird auch nur eine einzige Fläche tatsächlich bebaut, könnten auch die anderen folgen, da dann u.a. der juristische Umstand der (Vor)Schädigung der Landschaft eintritt.

Das einzig mögliche Weg ist, Windkraft komplett zu vermeiden, da sie ohnehin unnötig und hoch problematisch ist.
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Einwendungen gegen geplante Windkraftflächen


Die Möglichkeit sich gegen die geplanten Windkraftflächen in Nord- und Osthessen zu wehren, wurde in knapp 15.000 Stellungnahmen in Anspruch genommen.
Beim RP Kassel sind diese 15.000 Stellungnahmen von Bürgern aller Landkreise eingegangen. Mehr als die Hälfte der Widersprüche stammt aus dem Landkreis Fulda.
Dabei stellen Dammersbach/Marbach mit 2.500 und Ebersburg/Eichenzell mit 2.000 Widersprüchen die Spitzengruppe. Aus Burghaun gingen 1.500 Widersprüche ein, das ist (auf die Einwohnerzahl bezogen) die intensivste Widerspruchsgemeinde in Hessen (vermutlich sogar in ganz Deutschland).

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Einwohner/Widersprüche

Dammersbach/Marbach:

Widersprüche:  2.500

Einwohner:     20.700

Dammersbach:    400

Marbach:          2.300

Petersberg:     18.000


Ebersburg/Eichenzell

Widersprüche:  2.000

Einwohner:      15.500

Eichenzell:       11.000

Ebersburg:        4.500

 

Burghaun

Widersprüche:  1.500

Einwohner:       6.500

Bürger-Vereine für Burghaun

Auf der Gemeindefläche von Burghaun wurden diverse Windvorranggebiete ausgewiesen. Die Gemeinde Burghaun hat sich gegen die ausgewiesenen Flächen bezüglich der ersten Offenlegung ausgesprochen. 


Im Zuge der Diskussion um Windkraftanlagen haben sich vier Vereine gegründet, die sich der Erhaltung des Lebensraums und der Kulturlandschaft verpflichtet fühlen.

 

Die Zahl der Mitglieder und Sympathisanten der vier Vereine beläuft sich auf etwa 800 Bürgerinnen und Bürger.
In den durchgeführten Befragungen in einigen Ortsteilen hat sich eine nahezu 70% Ablehnung der Windkraftnutzung in Burghaun ergeben.

Erhaltung der Kulturlandschaft am Hühnerberg e.V. (Kerngemeinde Burghaun)
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Pro Lebensraum Kiebitzgrund e.V. (Kiebitzgrund)
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Schützt den Mittelberg Hünhan-Burghaun e.V. (Hünhan)
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Gegenwind Stoppelsberg e.V. (Steinbach)

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IGEL Landschaftsschutz Rothenkirchen



Satzung IGEL
Igel Satzung e.V.pdf
PDF-Dokument [67.4 KB]
Mitgliedschaft
AnmeldungIGL.pdf
PDF-Dokument [189.9 KB]

Verfahren zur Windkraftausweisung



Hat die Gemeinde Burghaun etwas verschlafen?

Auszug aus "Vorranggebiete, Planung"
Zu dem im Regionalplan-Entwurf 2008 ausgewiesenen Vorranggebieten für Windenergienutzung, Planung sind rund 280 Stellungnahmen eingegangen, darüber hinaus allein über 2100 Einwendungen zum Vorranggebiet in Wolfhagen "Rödeser Berg". Die Gemeinden Breuna, Friedewald, Gilserberg, Heringen, Hünfeld, Sontra, Trendelburg, Waldeck, Wolfhagen und Zierenberg lehnen die in ihren Gemarkungen gelegenen Vorranggebiete ganz oder teilweise ab (s. a. beigefügte Übersicht).

Zu den Vorranggebieten in Burghaun und Twistetal Nieder-Waroldern sind keine Stellungnahmen abgegeben worden. Die Einwendungen zu den einzelnen Vorranggebieten werden im Folgenden als einzelne gebietsbezogene Fallgruppen abgehandelt oder als Einzelbearbeitungsblatt, sofern nur ein oder zwei Stellungnahmen zu einem Gebiet vorliegen.
Drucksache Regionalversammlung

 

Windenergie-Leitfaden Flächennutzungsplan (RP Kassel-2011)
Auszug:
Der rechtswirksame Ausschluss von WEA gem. § 35 Abs. 3 Satz 3 BauGB setzt die Ausweisung zumindest eines ausreichend großen und geeigneten Gebietes voraus. Die bloße Ergänzung des Flächennutzungsplans (oder gar nur seines Erläuterungsberichtes) um die Aussage, dass WEA im gesamten Gemeindegebiet unzulässig sind, bleibt rechtlich wirkungslos. Eine gewisse Wirkung kann dem allerdings dann zukommen, wenn durch ein schlüssiges, nachvollziehbar dokumentiertes planerisches Konzept nachgewiesen wird, dass im gesamten Gemeindegebiet öffentliche Belange der Zulassung von WEA entgegenstehen. Wenn die Gemeinde auf solcher Grundlage einen nachvollziehbar dokumentierten Abwägungsbeschluss fasst (eine Plandarstellung erfolgt dann ja gerade nicht und ein Planungsverfahren mit negativer Aussage ist unzulässig), dann kann das im Genehmigungsverfahren nach Bundesimmissionsschutzgesetz (BImSchG) berücksichtigt werden.

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Teilregionalplan Energie Nordhessen 2013

Zweck der Regionalplanung ist es, "eine Konzentration der Windkraftnutzung auf hierzu geeigneten Flächen in der Region zu gewährleisten und damit notwendiger-weise bestimmte Gemeinden mehr als andere zu belasten“ (zit. nach Urteil des OVG Berlin-Brandenburg vom 24. Februar 2011 – OVG 2 A 2.09, RN 57). Die außergewöhnlich gute Eignung eines Gebiets für die Windenergienutzung kann sich -im Sinne einer Vorprägung- auch dahingehend auswirken, dass betreffende "Gemeinden eine im landes- oder bundesweiten Vergleich eher überdurchschnittliche Zahl an Windkraftanlagen hinzunehmen haben.“ Eine derartige Sonderbelastung ist nach Meinung des Gerichts mit Art. 28 Abs. 2 Satz 1 Grundgesetz (GG) vereinbar. Umgekehrt kann der überörtliche Regionalplan die Windenergienutzung auch in einzelnen Gemeindegebieten vollständig ausschließen.
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Info-Box

Karte: Windenergie Konzept (Vorranggebiete Windkraft)
Hier sind die Flächen, der betroffenen Gebiete eingezeichnet:
http://volkerberkhout.de/wp-content/uploads/2013/01/20130123_Karte-Windenergiekonzept.pdf



Flächensteckbriefe Fulda:
http://volkerberkhout.de/wp-content/uploads/2012/12/Fl%C3%A4chensteckbriefe_Fulda.pdf


Relevanter Auszug (Flächensteckbrief) für Burghaun:

1. HEF_055/FD_010 (Wehrda,
Jagdhaus Else, Oberrainmühle)
2. FD_015 (nicht mehr vorgesehen)
3. FD_016
4. FD_022
5. FD_017
6. FD_020




HEF_055
Landschaftsbild: Erhebliche Beeinträchtigung
Artenschutzbelange: Wochenstube und Winterquartier Mopsfledermaus in ca. 2 km Entfernung
Sonstiges:
keine Angaben
Bewertung:
Vorbehaltlich der noch ausstehenden vertiefenden Prüfung zu den Mopsfledermaus-Vorkommen, bestehen keine grundsätzlichen Bedenken aus naturschutzfachlicher Sicht.
Stellungnahme Obere Forstbehörde:
Die Möglichkeit zur Erschließung der Fläche für die Transportfahrzeuge der Windenergieanlagen erscheint über die bestehenden LKW – fähigen Wege sowie durch Aus- und Neubau gegeben.
Kommunale Position:
Wunschfläche der Gemeinde, Gemeinde ist für den Bereich in FNP-Änderungsverfahren eingetreten

Flächenbewertung für die 1. Offenlegung:
Der Suchraum wird wegen seiner Nähe zur A 7 und unter Berücksichtigung des 1.000 m-Puffers zum bekannten Winterquartier verschiedener Fledermausarten als Vorranggebiet in den Regionalplanentwurf aufgenommen. Der Bereich ist bereits seit längerem in der Diskussion um eine Windenergienutzung, vertiefte Untersuchungen sind in Vorbereitung/Arbeit.



Auszug aus einem Gutachten:
Hervorzuheben sind vor allem Nachweise von Mausohr-, Bechstein- und Mops- Fledermaus.
Aufgrund lediglich geringer bis mittlerer Häufigkeiten der meisten Arten liegt jedoch nur für wenige Arten ein Konfliktpotential vor.
Kleiner Abendsegler, Rauhhaut-, Breitflügel- und Zwergfledermaus wurden in verhältnismäßig geringen bis mittleren Aktivitätsdichten angetroffen.

Beim Abendsegler und der Zwergfledermaus können aufgrund ihres Vorkommens und ihrer Lebensweise Beeinträchtigungen durch vereinzelte Kollisionen nicht ausgeschlossen werden.
Die Rodung von Fledermausquartierbäumen sollte vermieden werden.


Im Untersuchungsgebiet wurden ferner 2 Brut- und Revierpaare des Rotmilans gefunden, vgl. Eintrag in der Karte 1 des Gutachtens. Eines der Brutpaare brütete 2009 vermutlich im Süden des geplanten Windparks zur Ortslage Großenmohr hin am Waldrand. Dieser Brutplatz liegt etwa 1.100 m von der nächsten geplanten WEA entfernt.
Ein weiteres Brutpaar brütete nordwestl. der geplanten Anlagen an einem Südhang in einem lockeren Buchenaltholz. Der Horst liegt etwa 1.300 m von der nächsten geplanten WEA entfernt.
Im Untersuchungsgebiet wurden 2 Brutpaare des Waldkauzes nachgewiesen. Die Distanz des nächst gelegenen Brutpaares östlich der geplanten Anlagen beträgt etwa 600 m.

Kranichzug:
In 3 km Umkreis konnten im Herbst 2009 etwa 4.000 Kraniche erfasst werden, die alle das Gebiet hoch überflogen. Der Zug der Kraniche erfolgte in Höhen von 800 bis 1.400 m Höhe üNN, so dass die Kraniche zumindest zu diesem Zeitpunkt die potentiellen Anlagen ohne Probleme überfliegen konnten.
Die Gutachter fordern zumindest ein Monitoring von vorerst 5 Jahren für durchziehende Kraniche, da diese bei schlechten Sichtbedingungen durchaus auch niedriger fliegen könnten.

 

Gutachten Haunetal:

Gutachten der Gemeinde Haunetal
Änderung des Flächennutzungsplanes in der Gemarkung Wehrda im Wald zugunsten der Errichtung von 6 Windenergieanlagen vom Typ Enercon E 101
doc_40604_2012619111733.pdf
PDF-Dokument [54.0 KB]
Zugvogelkarte Haunetal
Hier ist eine Beschreibung über die Routen der Zugvögel.
Haunetal_Zugvogelkarte.pdf
PDF-Dokument [423.7 KB]
Gutachten Avifauna Haunetal
Hier ist eine Beschreibung über das avifaunische Gutachten Haunetal.
Haunetal_ Gutachten_Avifauna.pdf
PDF-Dokument [453.8 KB]
Brutvogelkarte Haunetal
Hier ist eine Beschreibung über die Brutvogelkarte Haunetal.
Haunetal_Brutvogelkarte.pdf
PDF-Dokument [430.9 KB]
Abstandsempfehlungen
Abstandsempfehlungen
abstandempfehlungen_bf.pdf
PDF-Dokument [348.3 KB]
Abstandsempfehlungen Modelflugzeug
Abstandsempfehlungen Modelflugzeug
2104-1347461913-1.pdf
PDF-Dokument [131.1 KB]

 

Bewertung:
Aus dem Gutachten lassen sich erhebliche Bedenken ableiten, dass dies alleine bereits zu einer Ablehnung führen müsste.
Ergänzend zum Gutachten verweisen Richtlinien durchaus auch auf größere Abstandsregelungen als die in Wehrda vorgesehenen.

In Anlage 2 auf Seite 64 wird in den
Richtlinien (Naturschutzfachlicher Rahmen zum Ausbau der Windenergienutzung) darauf hingewiesen, dass ein Mindestabstand von 1.500 Meter für den Rotmilan einzuhalten ist.
Dies wird im vorliegend Gutachten nicht berücksichtigt, hier sind die Brutplätze 1.100 m bzw. 1.300 m von den projektierten Windkraftanlagen entfernt.
Gutachten

Die Mopsfledermaus wird im fraglichen Gebiet nachgewiesen. Da für die Mopsfledermaus in Hessen ein ungünstiger Erhaltungszustand besteht, wird von einem Gutachten hier besondere Umsicht verlangt. Konkret bedeutet dies, dass eine Tabu-Zone von 5 KM einzuhalten ist.

Fledermaus_Gutachten_2012

 

 

FD_010
Weiler: 
18,48 ha Jagdhaus Else, Oberrainmühle im SO
Landschaftsbild: 
Erhebliche Beeinträchtigung
Artenschutzbelange:
In Buchen-Altholz erhöhtes Konfliktpotenzial bzgl. Fledermäusen. Rotmilan-Brutvorkommen im Südosten am Hühnerberg.
Wochenstube und Winterquartier Mopsfledermaus in ca. 2 km Entfernung.

Sonstiges:
Vorbehaltlich der noch ausstehenden vertiefenden Prüfung zu den Mopsfledermaus-Vorkommen, obliegen die o.g. naturschutzfachlichen Sachverhalte der vertiefenden Prüfung eines Zulassungsverfahrens. Offenlandflächen im Suchraum sollten als mögliches Nahrungshabitat ausgenommen werden.
Bewertung:
Die naturschutzfachlichen Sachverhalte obliegen der vertiefenden Prüfung eines Zulassungsverfahrens.
Stellungnahme Obere Forstbehörde:
Die Möglichkeit zur Erschließung der Fläche für die Transportfahrzeuge der Windenergieanlagen erscheint über die bestehenden LKW–fähigen Wege gegeben.
Flächenbewertung für die 1. Offenlegung:
Der Suchraum in enger Anlehnung an die A 7 wird als Vorranggebiet in den Regionalplan­entwurf aufgenommen, wobei am südlichen Ende eine Flächenreduzierung zur Wahrung des 600 m-Abstands zum Forsthaus sowie zur Einhaltung des 1.000 m-Abstands zu einem Winterquartier der windkraftrelevanten Zwergfledermaus vorgenommen wird. Damit wird auch das Freihalten der aus naturschutzfachlicher Sicht wichtigen Offenlandflächen er­reicht. Die noch offenen Fragestellungen insbesondere zum Fledermausschutz bedürfen der vertieften Prüfung und Klärung im immissionsschutzrechtlichen Genehmigungsverfahren.

FD_016 (siehe auch FD_020)
Weiler:   Abstand Mahlertshof auf 600 m verringert
Segelfluggelände: k.A
Stellungnahme Obere Wasserbehörde: k.A.
Stellungnahme Obere Naturschutzbehörde: k.A.
Landschaftsbild: k.A.
Landes-Avifauna-/Fledermaus-Gutachten:
hoch X
Sonstiges: Es bestehen keine grundsätzlichen Bedenken aus naturschutzfachlicher Sicht.
Stellungnahme Obere Forstbehörde:
Die Möglichkeit zur Erschließung der Fläche für die Transportfahrzeuge der Windenergieanlagen erscheint über die bestehenden LKW – fähigen Wege sowie durch Aus- und Neubau gegeben.

Flächenbewertung für die 1. Offenlegung:
Dieser Suchraum ist in engem Zusammenhang mit dem südlich angrenzenden Suchraum FD 020 zu betrachten, von dem er lediglich durch eine forstfachliche Ausschlussfläche getrennt ist. Naturschutzfachlich liegen keine Restriktionen vor. Die lärmmäßige Vorbelastung durch die A 7 in diesem Raum lässt es möglich erscheinen, das Vorranggebiet nach Osten hin bei Einhaltung eines 600 m-Abstands zum Mahlertshof zu arrondieren und in dieser Abgren­zung als Vorranggebiet für die Anhörung und Offenlegung vorzusehen.


FD_022
Weiler:  85,89 ha, Herbertshöfe, Neunhards: 600 m- Puffer; Mahlertshof auf 600
m reduzieren; Großer Mittelberg
Naturschutzbehörde
Landschaftsbild: Erhebliche Beeinträchtigung
Artenschutzbelange:
Östlicher Teil: Rotmilan-Brutvorkommen. Der östliche Suchraum liegt bis zur K139 innerhalb des Ausschlussbereiches von 1.000 m.
Winterquartier für Fledermäuse nahe K139
Bewertung:
Es bestehen keine grundsätzlichen Bedenken aus naturschutzfachlicher Sicht für den westlichen Teil des Suchraums, westlich der K139.
Es bestehen erhebliche Bedenken aus naturschutzfachlicher Sicht für den östlichen Teil des Suchraums, östlich der K139.
Stellungnahme Obere Forstbehörde:
Die Möglichkeit zur Erschließung der Fläche für die Transport­fahrzeuge der Windenergieanlagen erscheint über die beste­henden LKW–fähigen Wege gegeben.
Der "Wald mit Erholungsfunktion Stufe 1" wird von den Patienten der Fachklinik "Mahlertshof“ zur Erholung genutzt. Der in Rede stehende Bereich sollte für die Realisierung der Windenergienutzung nicht zur Verfügung gestellt werden.
Kommunale Position: k.A.

Flächenbewertung für die 1. Offenlegung:
Obwohl im nördlichen Teil des Suchraums mit dem Vorliegen des Kriteriums "Wald mit Erholungsfunktion" und im östlichen Teil ab der Kreisstraße durch Überlagerung mit dem 1.000 m-Schutzpuffer um einen GPS-verorteten Rotmilan zwei Konfliktfelder aufscheinen, wird der gesamte Suchraum vorerst als Vorranggebiet für den Regionalplanentwurf vorgesehen. Im Rahmen der Anhörung und Offenlegung sind weitere vertiefte Erkenntnisse zu gewinnen, die gegebenenfalls zu einer Reduzierung des potenziellen Vorranggebietes im Norden und/oder im Osten führen können.

 

FD_017
Weiler: 4,35 an der L3169
Naturschutzbehörde
Landschaftsbild: Erhebliche Beeinträchtigung
Artenschutzbelange: Kiebitz-Rastvorkommen im "Kiebitzgrund“ im Osten sowie Lage im Vogelzugkorridor zur Fulda.
Sonstiges: Es bestehen erhebliche Bedenken aus naturschutzfachlicher Sicht.
Flächenbewertung für die 1. Offenlegung:
Der Suchraum ist die dritte Fläche, die den Pfaffengrund als mögliches Vorranggebiet umgibt. Die Gründe dafür liegen in der Vorstörung durch die am östlichen Rand des Suchraums verlaufende Stromleitung und die im Westen nur teilweise in Tunnellage verlaufende ICE-Strecke sowie dem Umstand, dass angrenzend auf mittelhessischer Seite ebenfalls ein potenzielles Vorranggebiet für die Offenlegung vorgesehen ist. Allerdings besteht eine erhebliche Konfliktlage zum einen aus städtebaulicher Sicht, zum anderen aber auch aus naturschutzfachlichen Gründen insbesondere hinsichtlich des Vogelzuges. Dennoch soll der Suchraum in die Anhörung und Offenlegung gegeben werden, um auch auf diesem Weg, gerade auch in Zusammenschau mit den anderen potenziellen Vorrang­gebieten in Burghaun, weitere Erkenntnisse für die abschließende Abwägung über eine Aufnahme in den künftigen Regionalplan gewinnen zu können.


FD_020 (siehe auch FD_016)
Weiler:    10,32 Herbertshöfe prüfen, Mahlertshof zurücknehmen
Sonstiges
: -
Landes-Avifauna-/Fledermaus-GutachtenLandes-Avifauna-/Fledermaus-Gutachten:
hoch X Schwarzstorch-Puffer
Oberer Naturschutzbehörde:
Es bestehen keine grundsätzlichen Bedenken aus naturschutzfachlicher Sicht.
Stellungnahme Obere Forstbehörde: Die Möglichkeit zur Erschließung der Fläche für die Transportfahrzeuge der Windenergieanlagen erscheint über die bestehenden LKW – fähigen Wege sowie durch Aus- und Neubau gegeben.
Kommunale Position: Teil des Suchraums ist im FNP-Entwurf enthalten
.
Flächenbewertung für die 1. Offenlegung:
Dieser Suchraum ist in engem Zusammenhang mit dem nördlich angrenzenden Suchraum FD 016 zu betrachten, von dem er lediglich durch eine forstfachliche Ausschlussfläche ge­trennt ist. Naturschutzfachlich liegen keine Restriktionen vor. Allerdings wird dieser Such­raum, in dem sich auch das ehemalige Vorranggebiet, Planung nördlich Michelsrombach befindet, durch die einzuhaltenden Abstände zu  Autobahn, Landesstraße und Freileitung stark zerschnitten. Die lärmmäßige Vorbelastung durch die A 7 in diesem Raum ermöglicht es aber, das Vorranggebiet nach Nordosten hin bei Einhaltung eines 600 m-Abstands zum Mahlertshof zu arrondieren und in dieser Abgrenzung als Vorranggebiet für die Anhörung und Offenlegung vorzusehen.

 
Widerspruch zu den Flächen in Burghaun>>

Flächensteckbrief:
nicht berücksichtigter Suchräume für die 1. Anhörung und Offenlegung
link>>

Flächensteckbrief (zur 1. Offenlegung):
link>>

TÜV Gutachten
Abstandsempfehlungen
Ein Gutachten (TÜV Rheinland) kommt zu dem Ergebnis, dass für die Gemeinde Burghaun eine erhebliche Belastung bezüglich Lärm und Schattenschlag zu befürchten ist.
Präsentation_WEA_Burghaun_17052013.pdf
PDF-Dokument [7.2 MB]
Stellungnahme Burghaun (avifaunische Karte)
Avifaunische Karte Burghaun
130517 Karte Stellungnahme Burghaun.pdf
PDF-Dokument [7.8 MB]
Stellungnahme Burghaun (Gutachten)
Gutachten im Auftrag der Gemeinde Burghaun
130517 Vorrangflachen Burghaun Beurteilu[...]
PDF-Dokument [385.7 KB]

Naturschutz

Gesellschaft zur Erhaltung der Eulen e.V.

Die Gesellschaft zur Erhaltung der Eulen e. V. (EGE) ist eine Organisation, die sich dem Naturschutz verschrieben hat und sich speziell für den Erhalt der Eulen und deren Lebensraum einsetzt.

Wattenrat

Der Wattenrat versteht sich als unabhängiger Naturschutz für die Küste und das Land. Dies ist eine sehr informative HP mit zahlreichen konkreten Themen bezüglich Naturschutz.
www.wattenrat.de

Rechtsanwalt
Prof. Dr. Elicker

Hr.Prof. Dr. Elicker verfügt über sehr viel Erfahrung und ein starkes Expertenteam 

http://www.windkraft-anwalt.de/

 

 

Rechtsanwältin

Renate Lorenz
Für alle Fragen rund um Windkraftanlagen
Hanau, Körnerstr.
Tel.: 06181/75198
Mobil: 0179-2059010


 

Rechtsanwalt
Moeller-Meinecke

Ein engagierter und kompetenter Anwalt für unsere Umwelt  

http://www.moeller-meinecke.de/

Komitee gegen Vogelmord e.V.

Windkraft und Vogelschutz

Arbeitskreis Göttinger Ornithologen

 

Der Arbeitskreis betreibt mit zeitgemäßen Methoden moderne, sachkundige und praxisbezogene Avifaunistik.

AGO